Mobile World Congress - Was der Auftakt gezeigt hat

Barcelona (APA/dpa) - Noch bevor die weltgrößte Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona losging, gab es neue Computer-Uhren, Smartphones und Fitness-Zubehör zu sehen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Sonntags auf einen Blick:

- der Konkurrenzkampf bei Computer-Uhren ist voll ausgebrochen. Die Smartphone-Anbieter LG und Huawei zeigten Modelle mit rundem Display, die optisch an hochwertige klassische Uhren erinnern. Die Apple Watch, die im April auch in einer Gold-Version kommt, wirft ihre Schatten voraus.

- Samsung will sich die Smartphone-Oberklasse nicht von Apples iPhone 6 wegnehmen lassen. Das in Barcelona vorgestellte neue Flaggschiff Galaxy S6 wird mit hochwertigen Materialien wie Aluminium und Glas gebaut - und soll mit einem Bildschirm, der in die Seitenkanten hineinreicht, mehr Informationen anzeigen. Apple-Fans können darauf verweisen, dass die untere Kante äußerlich an die des iPhone 6 erinnert.

- drahtloses Aufladen von Smartphones könnte vor dem Durchbruch stehen. Ikea liefert einen Grund, warum es praktisch sein kann: Man braucht nur sein Telefon auf einige Tische und Lampen zu legen - und schon lädt es sich auf. Ikea und Samsung bei seinem neuen Galaxy-Modell setzen beide auf den drahtlosen Ladestandard Qi, was diesem eine gute Position beschert.

- das Bezahlen per Smartphone kommt in Gang. Für iPhone-Nutzer gibt es Apple Pay. Samsung stellte jetzt mit den Galaxy-Modellen sein Samsung Pay vor. Die Lücke auf Android-Geräten anderer Hersteller dürfte Google mit seinem Dienst füllen.

- bei 3D-Brillen für die Darstellung virtueller Realität formiert sich allmählich ein Markt. HTC steigt nach Absatzproblemen bei seinen Smartphones als nächster Player in das Geschäft ein. Die Brille HTC Vive soll bis Jahresende in den Handel kommen. Bei Samsung gab es ein neues Modell der Gear VR, bei der Samsung-Smartphones als Display dienen.

- Spezialisten für Fitness-Zubehör suchen im Angesicht der Smartwatch-Zukunft den Schulterschluss mit großen Geräte-Herstellern. So kooperiert Jawbone mit Huawei und Under Armour macht bei einem Fitness-Band von HTC mit.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch