Mobile World Congress - Sony will mit neuem Mobil-Chef durchstarten

Barcelona/Tokio - Sony will mit einem neuen Mann an der Spitze sein schwächelndes Smartphone-Geschäft wieder nach vorne bringen. "Wir wollen unser aktuelles Geschäft stärken und das Portfolio weiter verschlanken", sagte Hiroki Totoki, seit November der neue Chef von Sony Mobile, der Deutschen Presse-Agentur.

Dabei müssten alle Bereiche einer Prüfung unterzogen werden, betonte der Manager, der als fundierter Finanzexperte gilt. Das betreffe sowohl die Lagerhaltung, den Kundenservice als auch das Management. Ziel sei es, neue Geräte und Technologien schneller auf den Markt zu bringen.

Auf dem Mobile World Congress, dem internationalen Branchentreff der Mobilfunk-Industrie, hatte Sony zuvor unter anderem ein neues Modell seiner Smartphone-Reihe Xperia vorgestellt. Mit einem Preis von knapp 300 Euro bietet das Xperia M4 Aqua eine ungewöhnlich leistungsstarke Ausstattung. "Das ist für uns die Super-Mittelklasse-Kategorie", sagte Totoki. Mit dem Xperia E4g, das auch den schnellen Mobilfunkstandard LTE unterstützt, zielt Sony bei einem Preis von knapp 120 Euro dagegen auf den Einstiegsmarkt.

Der Smartphone- und Mobilfunkmarkt hat nach Einschätzung von Totoki noch riesiges Potenzial. "Die Menschen nutzen ihre Smartphones immer mehr als Hub für viele Dinge aus dem Alltag", sagte Totoki. Durch das Internet der Dinge werde dem Smartphone künftig eine viel bedeutendere Rolle zukommen. "Die Leute kommunizieren nicht nur, sondern nutzen das Smartphone auch für die Kontrolle der Maschinen. Diese Entwicklung werde in nächster Zukunft vor allem aus den Bereichen Medizin und Automotive die größten Impulse bekommen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor