Mobile World Congress - Sony will mit neuem Mobil-Chef durchstarten

Barcelona/Tokio - Sony will mit einem neuen Mann an der Spitze sein schwächelndes Smartphone-Geschäft wieder nach vorne bringen. "Wir wollen unser aktuelles Geschäft stärken und das Portfolio weiter verschlanken", sagte Hiroki Totoki, seit November der neue Chef von Sony Mobile, der Deutschen Presse-Agentur.

Dabei müssten alle Bereiche einer Prüfung unterzogen werden, betonte der Manager, der als fundierter Finanzexperte gilt. Das betreffe sowohl die Lagerhaltung, den Kundenservice als auch das Management. Ziel sei es, neue Geräte und Technologien schneller auf den Markt zu bringen.

Auf dem Mobile World Congress, dem internationalen Branchentreff der Mobilfunk-Industrie, hatte Sony zuvor unter anderem ein neues Modell seiner Smartphone-Reihe Xperia vorgestellt. Mit einem Preis von knapp 300 Euro bietet das Xperia M4 Aqua eine ungewöhnlich leistungsstarke Ausstattung. "Das ist für uns die Super-Mittelklasse-Kategorie", sagte Totoki. Mit dem Xperia E4g, das auch den schnellen Mobilfunkstandard LTE unterstützt, zielt Sony bei einem Preis von knapp 120 Euro dagegen auf den Einstiegsmarkt.

Der Smartphone- und Mobilfunkmarkt hat nach Einschätzung von Totoki noch riesiges Potenzial. "Die Menschen nutzen ihre Smartphones immer mehr als Hub für viele Dinge aus dem Alltag", sagte Totoki. Durch das Internet der Dinge werde dem Smartphone künftig eine viel bedeutendere Rolle zukommen. "Die Leute kommunizieren nicht nur, sondern nutzen das Smartphone auch für die Kontrolle der Maschinen. Diese Entwicklung werde in nächster Zukunft vor allem aus den Bereichen Medizin und Automotive die größten Impulse bekommen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch