Mobile World Congress - Das Mobilfunknetz der fünften Generation

Berlin - Einen Anruf vom Festnetz auf dem Handy mitnehmen oder einen Film, der gerade auf dem Fernseher läuft unterwegs auf dem Tablet zu Ende schauen: Das und mehr soll mit der fünften Generation des Datennetzes möglich werden. "Der Kunde wird fließend zwischen verschiedenen Kommunikationswegen wechseln können", sagt Christian Fischer, der bei der Deutschen Telekom das Thema 5G betreut.

Mobilfunk und Festnetz sollen bis zum Startzeitpunkt des neuen Standards im Jahr 2020 zusammengeführt werden. "Mit 5G beginnt eine neue Zeitrechnung", sagt Fischer.

Mobilfunknutzer sollen mit mehreren Gigabit pro Sekunde im Internet surfen können, sagt Peter Merz, Head of Radio Systems bei Nokia Networks. Aktuell versprechen Netzbetreiber deutlich geringere Geschwindigkeiten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde. Auch die Reaktionszeit wird sich auf ein Hundertstel eines Wimpernschlags - also eine Millisekunde (ms) - verkürzen. 4G-Mobilfunk erreicht heute gerade mal 30 bis 100 ms, je nach Anbieter. "Ich habe im Grunde keine Wartezeiten mehr", sagt Fischer. Das ist bequem, aber auch wichtig für neue Geschäftsmodelle des Mobilfunks. "5G wird eine neue Ära der drahtlosen Kommunikation darstellen, in der nicht nur Menschen miteinander kommunizieren, sondern auch Geräte und Maschinen", sagt Merz. Eines der Beispiele dafür seien selbst fahrende Autos.

In Zukunft soll es nur noch einen gemeinsamen Kommunikationsstandard geben, das Internet Protokoll (IP). Zwar werde man auch Leitungskapazitäten ausbauen, aber vor allem würden die Netze intelligent: Eine Software kann Engpässe im Netz der Netze schon bei der Entstehung erkennen und die Datenpakete über andere Routen schneller zum Ziel leiten. Außerdem sollen Zugangspunkte in Zukunft auch auf Laternenpfosten und in Innenbereichen das Netz dichter machen: "Wir rechnen in etwa mit einer Verzehnfachung der Funkzellen", sagt Merz. Akkuverbrauch und Strahlenbelastung sollen nicht steigen oder sogar sinken.

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn

Brüssel (APA/AFP) - Nach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien stellt die Region Wallonie eine Million Euro zur Bekämpfung der Seuche bereit. Das Geld sei für "technische und logistische Maßnahmen" vorgesehen, teilte das Ministerium mit. In der Provinz Luxemburg im Südosten Belgiens wurde ein 63.000 Hektar großes Waldgebiet gesperrt. Vorbereitet werde zudem eine Anzeige gegen unbekannt.
 

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Region Wallonie kämpft mit einer Million Euro gegen Schweinepest

Menlo Park (APA/dpa) - Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat bei der Gleichstellungsbehörde eine Beschwerde gegen Facebook im Zusammenhang mit Diskriminierung bei Stellenanzeigen eingereicht. Es geht um gezielte Angebote je nach Geschlecht.
 

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Bürgerrechtler: Facebook-Stellenanzeigen ermöglichen Diskriminierung