Mobile World Congress - Microsoft mit neuen Lumia-Modellen

Redmond (Washington) (APA/dpa) - Microsoft nimmt mit seinen neuen Smartphones der Lumia-Reihe einen breiten Markt ins Visier. Mit Preisen zwischen 139 und 210 Euro dürfte das Unternehmen auf hohe Stückzahlen beim Verkauf setzen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte das Unternehmen am Montag das neue Lumia 640 sowie die große Variante Lumia 640 XL mit einer Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll vor.

Die Geräte sollen ab April weltweit verfügbar sein.

Um den Kunden das Betriebssystem schmackhaft zu machen, gibt Microsoft Käufer der Geräte die Möglichkeit, die mobile Bürosoftware Office 365 kostenlos zu nutzen und ein kostenloses Abo für ein weiteres Gerät - PC oder Tablet - zu bekommen. Ein Terabyte Speicher stellt Microsoft über seinen Cloud-Dienst OneDrive zur Verfügung.

Einen konkreten Marktstart für die mobile Variante des neuen Betriebssystems Windows 10 nannte Microsoft auch in Barcelona nicht. Käufer der neuen Lumia-Smartphones, die noch mit Windows 8.1 ausgestattet sind, werden später im Jahr jedoch kostenlos aufrüsten können, versicherte das Unternehmen.

Die Geräte sind wahlweise mit 3G oder dem schnellen Mobilfunkstandard LTE sowie mit einem oder zwei SIM-Karten-Slots ausgestattet. Die Marktforscher von Forrester sehen die recht günstigen Preise, die Microsoft für die gut ausgestatteten Geräte ansetzt, strategisch sinnvoll. Es bleibe aber abzuwarten, ob das Unternehmen genügend Nutzer in China, Indien und anderen Schwellenländern ansprechen werde, sagte Forrester-Analyst Thomas Husson. "Um in das mobile Spiel zurückzukehren, muss Microsoft schnell Marktanteile gewinnen und seine Flaggschiff-Smartphones mit Windows 10 später im Jahr erfolgreich im Markt platzieren."

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch