Mobile World Congress - Betreiber setzen auf Sicherheit per SIM-Karte

Barcelona (APA/dpa) - Die Mobilfunk-Betreiber setzen ungeachtet der jüngsten Sicherheitssorgen weiter auf SIM-Karten auch für neue Dienste. Dazu gehört die Verwaltung der sogenannten digitalen Identität, die den Zugriff auf verschiedene Services ohne zusätzliche Passwort-Eingabe ermöglicht. Die Passwörter werden dafür in einem Daten-Tresor in der SIM-Karte gelagert.

Der nach diesem Prinzip funktionierende Identitätsstandard Mobile Connect soll zum Jahr 2020 auf einer Milliarde Geräte laufen, sagte der Vorsitzende der Branchenverbandes GSMA, Jon Fredrik Baksaas, am Montag auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona.

Der 2014 gestartete Standard ist nach GSMA-Angaben derzeit bei 17 Netzbetreibern in 13 Ländern im Einsatz, darunter sind auch die Deutsche Telekom und Vodafone. Mit dem System sollen Anwender auch für hochsichere Anwendungen wie Bankgeschäfte identifiziert werden können.

Zuletzt hatte es Aufregung um einen angeblichen Diebstahl von Verschlüsselungscodes für SIM-Karten gegeben. Aus Unterlagen des Informanten ging hervor, dass der Geheimdienst NSA und sein britischer Partner GCHQ Millionen SIM-Schlüssel des weltgrößten Herstellers Gemalto erbeutet hätten. Wer sie hat, könnte ohne großen Aufwand Telefongespräche abhören. Gemalto erklärte nach einer Prüfung, in seinen Systemen seien die Codes nicht abgegriffen worden.

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

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Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach

Wolfsburg (APA/dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr erstmals mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit an seine Kunden ausgeliefert. Das entsprach einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stiegen die Verkaufszahlen um 4,1 Prozent gegenüber dem Einzelmonat 2017 auf insgesamt 958.600 Neuwagen, wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.
 

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Bester Halbjahres-Absatz für VW-Konzern in der Unternehmensgeschichte