Mobil-Bezahldienst Square tief in roten Zahlen

San Francisco - Der Mobil-Bezahldienst Square, die zweite Firma des Twitter-Chefs Jack Dorsey, ist wegen Kosten für die Entwicklung neuer Geräte und die Beilegung eines Rechtsstreits tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal sammelte sich ein Verlust von 96,75 Mio. Dollar (84,09 Mio. Euro) an, wie Square nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Im Vorjahresquartal hatte das Minus rund 48 Mio. Dollar betragen. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise über zehn Prozent. Der Umsatz sprang unterdessen im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent auf rund 379,3 Mio. Dollar hoch. Das war mehr als an der Börse erwartet worden war.

Square macht Bankkarten-Lesegeräte, mit denen Smartphones und Tablets als Kassengeräte eingesetzt werden können. Die Firma ist ein Pionier des Geschäftsmodells, mit dem auch Unternehmen in Europa aktiv sind. Twitter-Mitgründer Dorsey bildete Square 2010, nachdem er bei dem Kurznachrichtendienst herausgedrängt worden war. Im vergangenen Jahr kehrte er auf den Chefposten bei Twitter zurück, behielt aber auch den Spitzenjob bei Square.

Im vergangenen Quartal verbuchte Square Kosten von 50 Mio. Dollar für den Vergleich mit einem Universitäts-Professor, der in einer Klage 2014 erklärte, er habe die ersten Lesegeräte des Unternehmens entwickelt. Zudem stiegen die Kosten für die Produktentwicklung wegen der Arbeit an einer neuen Geräte-Generation im Jahresvergleich um 63 Prozent auf 65 Mio. Dollar.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro