Mitterlehner und OMV-Chef Seele Anfang Februar in Moskau

Weil Russlands Vizepremier Dmitrij Kosak wegen der EU-Sanktionen nicht nach Österreich einreisen darf, werden Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und OMV-Chef Rainer Seele die Sanktionen umgehen und Kosak am 2. Februar in Moskau treffen. Das berichten "Die Presse" und der "Kurier" am Freitag.

Eigentlich hätte die österreichisch-russische Gemischte Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit schon 2014 turnusmäßig in Wien tagen sollen, heißt es in dem Bericht - das sei aber nicht möglich gewesen, weil die EU Vizepremier Kosak, den Vorsitzenden der Kommission, mit einem Einreiseverbot belegt habe. Nun werde die Sitzung in Moskau stattfinden, schreibt die "Presse" und beruft sich dabei auf Angaben des Wirtschaftsministeriums.

Dabei dürfte wohl auch der Widerstand der Kanzlerpartei SPÖ gegen die Pläne des OMV-Chefs zur Sprache kommen, die OMV enger mit dem russischen Energiekonzern Gazprom zu verflechten.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne