Mitterlehner erwartet Bewegung von Athen im Schuldenstreit

Im Schuldenstreit zwischen Athen und der EU hat Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Bewegung vor allem von Griechenland gefordert. Es müssten sich beide Seiten bewegen, sagte Mitterlehner am Donnerstag in Brüssel. "Noch eine größere Bewegung wird erwartet von Griechenland." Athen müsse klar darlegen, wofür die Finanzmittel genutzt werden sollen.

Zur Frage eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währungsunion ("Grexit"), sagte Mitterlehner, er hoffe, dass die Verhandlungen und das aufeinander Zugehen auch diesmal dramatische ausschaue als dann eine Entscheidung. "Dass man letztendlich zu einem gemeinsamen Weg kommt, ist ja die vernünftigste Entscheidung."

Mitterlehner begrüßte die vom EU-Gipfel zu beschließenden Pläne zur Schaffung einer Energie-Union, äußerte sich aber skeptisch zur angestrebten Offenlegung von Verträgen. Wo Firmen involviert seien, dürften deren Rechte nicht benachteiligt werden, sagte er. Die Offenlegungen und gemeinsamen Vorgangsweisen sollten in solchen Fällen auf die Krisenkommunikation reduziert werden. Auch Energie-Einkaufsgemeinschaften seien "problematisch, weil wir ja bestehende Verträge haben mit den Firmen", sagte Mitterlehner. Für die Zukunft gebe es hier "bestimmte Möglichkeiten".

Von der Energie-Union halte er sehr viel, betonte Mitterlehner, weil sie ein solidarischer Akt sei, mehr Transparenz in den Markt bringe und auch helfe, dass sich die Staaten gegenseitig beliefern könnten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte