Mitterlehner erwartet Bewegung von Athen im Schuldenstreit

Im Schuldenstreit zwischen Athen und der EU hat Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Bewegung vor allem von Griechenland gefordert. Es müssten sich beide Seiten bewegen, sagte Mitterlehner am Donnerstag in Brüssel. "Noch eine größere Bewegung wird erwartet von Griechenland." Athen müsse klar darlegen, wofür die Finanzmittel genutzt werden sollen.

Zur Frage eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währungsunion ("Grexit"), sagte Mitterlehner, er hoffe, dass die Verhandlungen und das aufeinander Zugehen auch diesmal dramatische ausschaue als dann eine Entscheidung. "Dass man letztendlich zu einem gemeinsamen Weg kommt, ist ja die vernünftigste Entscheidung."

Mitterlehner begrüßte die vom EU-Gipfel zu beschließenden Pläne zur Schaffung einer Energie-Union, äußerte sich aber skeptisch zur angestrebten Offenlegung von Verträgen. Wo Firmen involviert seien, dürften deren Rechte nicht benachteiligt werden, sagte er. Die Offenlegungen und gemeinsamen Vorgangsweisen sollten in solchen Fällen auf die Krisenkommunikation reduziert werden. Auch Energie-Einkaufsgemeinschaften seien "problematisch, weil wir ja bestehende Verträge haben mit den Firmen", sagte Mitterlehner. Für die Zukunft gebe es hier "bestimmte Möglichkeiten".

Von der Energie-Union halte er sehr viel, betonte Mitterlehner, weil sie ein solidarischer Akt sei, mehr Transparenz in den Markt bringe und auch helfe, dass sich die Staaten gegenseitig beliefern könnten.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an