Mitsubishi-Skandal - In Österreich keine Mitsubishi-Autos betroffen

Vom Manipulationsskandal beim japanischen Autobauer Mitsubishi, der auch für Nissan produziert, sind in Österreich keine Fahrzeuge betroffen. Nur bei sogenannten Kei-Cars - das sind speziell für den japanischen Markt produzierte Mini-Autos - habe Mitsubishi bei Tests zum Treibstoffverbrauch getrickst.

"Nach dem jetzigen Wissensstand sind keine Fahrzeuge in Österreich betroffen", sagte Denzel-Vorstand Gregor Strassl am Mittwoch zur APA. Denzel ist seit Ende der 1970er-Jahre Generalimporteur der Marke Mitsubishi. Auf Österreichs Straßen sind rund 60.000 Mitsubishi-Auto unterwegs.

Laut Angaben von Mitsubishi sind insgesamt 625.000 Kleinstwagen für den japanischen Markt vom Manipulationsskandal betroffen. Die meisten davon seien für Nissan produzierte Modelle.

Bei Nissan in Österreich hieß es ebenfalls, in Österreich seien keine Fahrzeuge betroffen. Die sogenannten Kei-Cars gebe es in Österreich gar nicht, sagte eine Sprecherin zur APA.

In Österreich wurden im Vorjahr 3.678 Pkw der Marke Mitsubishi und 7.213 Nissan-Autos zugelassen.

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland

Wien/Wolfsburg (APA) - Im Skandal um manipulierte Software hat ein VW-Käufer vor dem Landesgericht Wels in zweiter Instanz Recht bekommen: Der Kaufvertrag ist aufzuheben, Volkswagen muss ihm den Fahrzeugwert ersetzen. Das Gericht sah in der Schummelsoftware einen nicht geringfügigen Mangel. Da VW den Käufer vorsätzlich getäuscht habe, sei eine Verbesserung durch VW nicht zumutbar, urteilte das Gericht (22 R 201/17s).
 

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VW-Skandal - LG Wels hebt Kfz-Kaufvertrag auf - VW muss zahlen