Mitsubishi-Skandal - In Österreich keine Mitsubishi-Autos betroffen

Vom Manipulationsskandal beim japanischen Autobauer Mitsubishi, der auch für Nissan produziert, sind in Österreich keine Fahrzeuge betroffen. Nur bei sogenannten Kei-Cars - das sind speziell für den japanischen Markt produzierte Mini-Autos - habe Mitsubishi bei Tests zum Treibstoffverbrauch getrickst.

"Nach dem jetzigen Wissensstand sind keine Fahrzeuge in Österreich betroffen", sagte Denzel-Vorstand Gregor Strassl am Mittwoch zur APA. Denzel ist seit Ende der 1970er-Jahre Generalimporteur der Marke Mitsubishi. Auf Österreichs Straßen sind rund 60.000 Mitsubishi-Auto unterwegs.

Laut Angaben von Mitsubishi sind insgesamt 625.000 Kleinstwagen für den japanischen Markt vom Manipulationsskandal betroffen. Die meisten davon seien für Nissan produzierte Modelle.

Bei Nissan in Österreich hieß es ebenfalls, in Österreich seien keine Fahrzeuge betroffen. Die sogenannten Kei-Cars gebe es in Österreich gar nicht, sagte eine Sprecherin zur APA.

In Österreich wurden im Vorjahr 3.678 Pkw der Marke Mitsubishi und 7.213 Nissan-Autos zugelassen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte