Mitfahrdienst Uber erwartet rasantes Wachstum

Peking (APA/Reuters) - Der umstrittene US-Mitfahrdienst Uber wächst einer Präsentation für potenzielle Investoren zufolge rasant. Die Buchungsumsätze sollten sich von 2,91 im Vorjahr heuer auf 10,84 Mrd. Dollar (9,7 Mrd. Euro) mehr als verdreifachen, heißt es in der vertraulichen Präsentation, die von chinesischen Banken unter Beteiligung von Uber erstellt wurde.

Sie zeigt zudem, dass sich das Buchungsvolumen 2016 nochmals auf 26 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln soll. Der Präsentation zufolge behält Uber, das private und preisgünstige Fahrten via Smartphone-App in über 50 Ländern vermittelt, 20 Prozent der Umsätze seiner Fahrer selbst ein. Nach Reuters-Berechnungen wird Uber damit 2015 etwa 2 Mrd. Dollar erlösen.

Ob Uber profitabel arbeitet, ging aus der Präsentation nicht hervor. Jedoch wurde darin ein Börsengang des Start-Ups aus dem Silicon Valley innerhalb von eineinhalb bis zwei Jahren in Aussicht gestellt. Eine Uber-Sprecherin am Stammsitz in San Francisco wollte sich nicht äußern.

Weltweit läuft die Taxi-Konkurrenz Sturm gegen den Rivalen. In vielen Ländern wurde der Service ausgebremst, auch in Deutschland. Zu den Investoren gehören Google und Goldman Sachs. Aus der Präsentation geht hervor, dass auch die chinesischen Versicherer China Life Insurance und China Taiping Insurance in den vergangenen Jahren in Uber investiert haben. China Life bestätigte das, China Taiping wollte sich nicht äußern.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich