Mitfahrdienst Uber erwartet rasantes Wachstum

Peking (APA/Reuters) - Der umstrittene US-Mitfahrdienst Uber wächst einer Präsentation für potenzielle Investoren zufolge rasant. Die Buchungsumsätze sollten sich von 2,91 im Vorjahr heuer auf 10,84 Mrd. Dollar (9,7 Mrd. Euro) mehr als verdreifachen, heißt es in der vertraulichen Präsentation, die von chinesischen Banken unter Beteiligung von Uber erstellt wurde.

Sie zeigt zudem, dass sich das Buchungsvolumen 2016 nochmals auf 26 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln soll. Der Präsentation zufolge behält Uber, das private und preisgünstige Fahrten via Smartphone-App in über 50 Ländern vermittelt, 20 Prozent der Umsätze seiner Fahrer selbst ein. Nach Reuters-Berechnungen wird Uber damit 2015 etwa 2 Mrd. Dollar erlösen.

Ob Uber profitabel arbeitet, ging aus der Präsentation nicht hervor. Jedoch wurde darin ein Börsengang des Start-Ups aus dem Silicon Valley innerhalb von eineinhalb bis zwei Jahren in Aussicht gestellt. Eine Uber-Sprecherin am Stammsitz in San Francisco wollte sich nicht äußern.

Weltweit läuft die Taxi-Konkurrenz Sturm gegen den Rivalen. In vielen Ländern wurde der Service ausgebremst, auch in Deutschland. Zu den Investoren gehören Google und Goldman Sachs. Aus der Präsentation geht hervor, dass auch die chinesischen Versicherer China Life Insurance und China Taiping Insurance in den vergangenen Jahren in Uber investiert haben. China Life bestätigte das, China Taiping wollte sich nicht äußern.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit