Mitarbeiter stahlen rund 112 Millionen Euro von Bank in Südafrika

Johannesburg (APA/dpa) - Leitende Mitarbeiter der südafrikanischen Genossenschaftsbank VBS haben rund 1,9 Milliarden Rand (112 Millionen Euro) von dem Geldinstitut gestohlen. Das ging aus einem am Mittwoch von der südafrikanischen Zentralbank veröffentlichten Untersuchungsbericht namens "Der große Bankraub" hervor.

Insgesamt 53 Personen oder Organisationen - darunter zum Beispiel der Finanzchef (CFO), Aufsichtsratsmitglieder und Buchprüfer der Bank - hätten ohne Gegenleistung große Auszahlungen kassiert, hieß es. Bei der Bank habe es von 2015 bis 2018 eine "weite Bandbreite krimineller Handlungen" gegeben, die nun von Strafverfolgern aufgeklärt werden müssten, teilte eine von der Zentralbank mit der Untersuchung beauftragte Anwaltskanzlei mit.

Die Bank sei "bis zum Kern verfault und korrupt" und müsse daher schnellstens abgewickelt werden, so die Anwälte. "Es gibt kaum eine Person unter den Beschäftigten in Verantwortungspositionen, die nicht in irgendeiner Weise beteiligt waren."

Die Genossenschaftsbank war wegen einer akuten Liquiditätskrise im März unter Zwangsverwaltung der südafrikanischen Zentralbank gestellt worden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte