Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.

"Der steuer- und abgabenfreie Betrag von derzeit 360 Euro muss dringend auf 1.000 Euro pro Jahr erhöht werden", sagte Michael Kramarsch vom Beratungsunternehmen hkp-Group. "Bei geringen Freibeträgen frisst ansonsten die Steuer dieses Arbeitgebergeschenk auf." Den Angaben zufolge bieten knapp ein Drittel der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ihren Beschäftigten ein Aktienprogramm an. Das liege weit unter dem internationalen Durchschnitt von 70 Prozent. Insgesamt gibt es laut hkp-Group aktuell etwa 1,2 Millionen Mitarbeiteraktionäre in Deutschland.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte