"Mission: Impossible" in Wien: Die Wirtschaftskammer ist kein Fan

Mit der Weltpremiere von "Mission: Impossible - Rouge Nation" in Wien sind nicht alle glücklich: Bei der Wirtschaftskammer etwa hält sich das Fantum in Grenzen. Die zweitägige Ringsperre ab Mittwoch schade den City-Unternehmern massiv, beklagte Handelsobmann Rainer Trefelik am Montag. Er forderte mehr Mitspracherecht für Wirtschaftstreibende "bei solchen einschneidenden Entscheidungen".

"Die Stadt Wien sollte ihre wirtschaftsfeindlichen Genehmigungen derartiger Spaßparaden überdenken, sonst heißt es bald: WIRTSCHAFT IMPOSSIBLE in der Innenstadt", verwies Trefelik via Aussendung auf eine Reihe von Veranstaltungen, für die der Ring immer wieder teilweise gesperrt werden muss. Wobei die groß angelegte Filmpremiere im Hinblick auf das Image Wiens freilich mehr als begrüßenswert sei.

"Die Händler sind die Landschaftsgärtner der Städte. Aber wenn uns das Gießwasser der Umsätze regelmäßig durch solche Veranstaltungen genommen wird, verdorren die blühenden Innenstadtgeschäfte bald", so Trefeliks durchaus blumige Analyse.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor