Mischkonzern 3M erhöht Jahresprognose - 2017 lief besser als erwartet

Saint Paul (Minnesota) (APA/dpa-AFX) - Der US-Mischkonzern 3M erhöht nach einem unerwartet starken Jahr 2017 seine Prognose: Für das laufende Jahr 2018 peilt das Unternehmen nun ein um Sonderfaktoren bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 10,20 Dollar und 10,70 Dollar (zwischen 8,3 und 8,7 Euro) an, wie 3M am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte Konzernchef Inge Thulin lediglich maximal 10 US-Dollar in Aussicht gestellt.

Der Konzern ernte die Früchte seiner Investitionen aus den vergangenen Jahren in Forschung, Entwicklung und Vermarktung, sagte Thulin. Auch 2018 wolle 3M hierfür wieder Geld in die Hand nehmen und die Investitionssummen noch erhöhen. 3M ist vor allem als Hersteller von Post-It-Notizzetteln bekannt, bietet aber auch viele andere Produkte für Industrie und Endverbraucher an.

2017 konnte der Konzern seinen Umsatz um rund 5 Prozent auf knapp 31,7 Mrd. Dollar steigern. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um rund 12 Prozent auf 9,17 Dollar. Das war sogar mehr, als das Unternehmen in seiner nach dem dritten Quartal angehobenen Prognose in Aussicht gestellt hatte. Auch Analysten hatten weniger erwartet.

Unter dem Strich ging der Überschuss allerdings um 4 Prozent auf knapp 4,86 Mrd. Dollar zurück. Ausschlaggebend waren hier Steuerrückstellungen in Höhe von 2,7 Mrd. Dollar, von denen ein Großteil im Schlussquartal wegen der von US-Präsident Donald Trump angeschobenen Reform verbucht wurde.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro