9,5 Mio. Euro für Leistungs- und Förderstipendien an Hochschulen

Wissenschaftsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

Wissenschaftsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

Im Jahr 2016 werden rund 9,5 Mio. Euro für Leistungs- und Förderstipendien an den Hochschulen ausgeschüttet. Damit sollen exzellente Leistungen an Universitäten, Fachhochschulen, Theologischen Lehranstalten und Privatuniversitäten ausgezeichnet werden, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Aussendung am Dienstag. Im Vorjahr wurden knapp 10.800 Personen damit gefördert.

"Wir wollen die Besten fordern und fördern", betonte Mitterlehner anlässlich der nun erlassenen Verordnung für die Leistungs- und Förderungsstipendien 2016. Ausbezahlt werden mindestens 750 Euro, die Obergrenze beträgt 1.500 Euro pro Jahr für Leistungsstipendien und 3.600 Euro für Förderungsstipendien. Die Verteilung der Mittel auf die einzelnen Hochschulen erfolgt nach der Zahl der Studienabschlüsse im letzten Studienjahr.

Leistungsstipendien dienen zur Anerkennung hervorragender Studienleistungen in Prüfungen, Vorlesungen und Abschlussarbeiten und werden einmal pro Jahr ausgeschrieben. Voraussetzung für die Zuerkennung sind unter anderem die Einhaltung der Mindeststudiendauer des jeweiligen Studienabschnitts (plus ein Semester) sowie ein Notendurchschnitt von nicht schlechter als 2,0, wobei die einzelnen Institutionen strengere Regeln festlegen dürfen.

Förderungsstipendien werden jeweils im Sommer- und Wintersemester ausgeschrieben und dienen zur Anfertigung aufwändiger wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeiten, vor allem als Unterstützung von Master- und Diplomarbeiten bzw. Dissertationen. Neben einem Kosten- und Finanzierungsplan muss auch mindestens ein Gutachten einer Lehrperson vorgelegt werden, das der Arbeit aufgrund der bisherigen Studienleistungen überdurchschnittliche Qualitätsaussicht bescheinigt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro