100 Mio. Euro EIB-Darlehen für KMU-Projekte in Niederösterreich

Luxemburg/Brüssel - Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt 100 Mio. Euro Darlehen Klein- und Mittelbetriebe für KMU-Projekte in Niederösterreich bereit. Eine erste Tranche in Höhe von 50 Mio. Euro unterzeichneten die EIB und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien am Mittwoch in Luxemburg, wie die Bank in einer Presseaussendung mitteilte.

Als zwischengeschaltetes Institut reicht die Raiffeisenlandesbank die Darlehnen an die Kreditnehmer weiter. Das Finanzierungsangebot richtet sich vor allem an Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sowie Midcap-Unternehmen (mit bis zu 3.000 Beschäftigten), die Investitionsvorhaben planen. Darüber hinaus könnten die Mittel auch für kleinere Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden, wenn es sich dabei um Energie- und Umweltschutz- oder Infrastrukturmaßnahmen handelt, erklärte die EIB. Ebenso würden Projekte im Bildungs- und Gesundheitssektor sowie im Bereich der wissensbasierten Wirtschaft, also Forschung und Entwicklung, finanziert.

Da sich die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien verpflichte, ihrerseits das EIB-Kreditvolumen mindestens zu verdoppeln, werden den Angaben zufolge schließlich bis zu 200 Mio. Euro an zinsgünstigen Finanzierungsmitteln zur Verfügung stehen. KMU-Projekte bis zu 12,5 Mio. Euro kann die EIB zu 100 Prozent finanzieren. Bei Midcap-Vorhaben liegt die Schwelle bei höchstens 25 Mio. Euro. Bei größeren Vorhaben kann der Anteil der EIB bis zu 50 Prozent der Gesamtinvestitionskosten betragen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro