voestalpine investiert über 100 Mio. Euro in neue Anlage in Linz

Der oberösterreichische Stahlriese voestalpine investiert mehr als 100 Mio. Euro in eine neue Stranggießanlage in Linz. Dabei werden 42 Arbeitsplätze geschaffen, wie der Konzern heute, Freitag, mitteilte. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 24 Monate, der Spatenstich erfolgte am Donnerstag.

Ab Mitte 2017 sollen in der Anlage jährlich 1,2 Millionen Tonnen Stahl in Brammen gegossen werden. Diese Blöcke dienen unter anderem als Vormaterial für Produkte wie Stahlbänder für Automobilkomponenten.

Die neue Stranggießanlage CC8 (Continuous Caster 8) sei "ein klares Bekenntnis zum Technologiestandort Linz", so voestalpine-Vorstand und Chef der Stahl-Sparte Herbert Eibensteiner. Die CC8 übernehme rund ein Fünftel der Stahlbrammen-Produktion vor Ort und ersetze die bestehende Stranggießanlage 3 (CC3).

Gemeinsam mit dem 25 Mio. Euro schweren Investment in das zweite Werk für lasergeschweißte Platinen der Metal Forming Division, das Anfang Juli bekanntgegeben wurde, sei der Bau der neuen Anlage "ein wichtiger Betrag zur Absicherung des Standortes Linz", hieß es in einer Aussendung des Unternehmens. In Oberösterreich erwirtschaftete der Konzern 2014/15 mit rund 11.500 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 4 Mrd. Euro. In den vergangenen zehn Jahre hat die voestalpine den Angaben zufolge rund 3,3 Mrd. Euro in Oberösterreich investiert.

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"