Chinas Ministerpräsident: Wirtschaft entwickelt sich gut

Peking - Chinas Ministerpräsident Li Keqiang sieht überwiegend positive Signale für die Konjunkturentwicklung seines Landes. Die Wirtschaft sei gut ins Jahr 2016 gestartet, sagte Li am Donnerstag auf einer Konferenz auf der südchinesischen Insel Hainan. Die Fundamentaldaten blieben stark, die Beschäftigung sei stabil. Der Binnenkonsum wachse in zweistelligen Raten.

Gleichzeitig räumte er jedoch tiefgreifende Probleme ein, die schmerzhafte Umstrukturierungen notwendig machten. Besonders in den westlichen und zentralen Regionen gebe es noch Spielraum für Entwicklung.

China wisse aber, wie es die Probleme in den Griff bekommen könne, fügte Li hinzu. So setze die Führung auf eine weitere Öffnung, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen und Bürokratie-Abbau. Er bekräftigte vorherige Aussagen, die Steuern in diesem Jahr um rund 500 Milliarden Yuan (rund 77 Milliarden Dollar) zu senken und die Umsatzsteuer zu reformieren. China habe zudem nicht die Absicht, seine Landeswährung abzuwerten, um die Exportindustrie zu unterstützen.

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft ist 2015 mit 6,9 Prozent so wenig gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Daher steht die kommunistische Führung in Peking unter Druck, der Wirtschaft etwa mit weiteren Konjunkturspritzen über den schwierigen Strukturwandel hinwegzuhelfen. Angepeilt wird ein Umbau der exportlastigen Wirtschaft hin zu mehr Dienstleistung und Konsum.

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Politik

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Doha (APA) - US-Außenminister Rex Tillerson sieht einen Lösungsansatz in der Krise um das von seinen Nachbarstaaten blockierte Golf-Emirat Katar in weiter Ferne. "Es gibt keine starken Hinweise darauf, dass die Parteien schon bereit dafür sind, miteinander zu reden", sagte Tillerson am Sonntagabend bei einem Besuch in Katars Hauptstadt Doha.
 

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Tillerson sieht Lösung in Katar-Krise noch in weiter Ferne

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutsche Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft ein starkes drittes Quartal zu. Die Konjunktur befinde sich weiter in einem kräftigen Aufschwung und "könnte im dritten Vierteljahr 2017 das hohe Expansionstempo des ersten Halbjahres gehalten haben", erklärte die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Bundesbank erwartet Fortsetzung des kräftigen Aufschwungs