Chinas Ministerpräsident: Wirtschaft entwickelt sich gut

Peking - Chinas Ministerpräsident Li Keqiang sieht überwiegend positive Signale für die Konjunkturentwicklung seines Landes. Die Wirtschaft sei gut ins Jahr 2016 gestartet, sagte Li am Donnerstag auf einer Konferenz auf der südchinesischen Insel Hainan. Die Fundamentaldaten blieben stark, die Beschäftigung sei stabil. Der Binnenkonsum wachse in zweistelligen Raten.

Gleichzeitig räumte er jedoch tiefgreifende Probleme ein, die schmerzhafte Umstrukturierungen notwendig machten. Besonders in den westlichen und zentralen Regionen gebe es noch Spielraum für Entwicklung.

China wisse aber, wie es die Probleme in den Griff bekommen könne, fügte Li hinzu. So setze die Führung auf eine weitere Öffnung, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen und Bürokratie-Abbau. Er bekräftigte vorherige Aussagen, die Steuern in diesem Jahr um rund 500 Milliarden Yuan (rund 77 Milliarden Dollar) zu senken und die Umsatzsteuer zu reformieren. China habe zudem nicht die Absicht, seine Landeswährung abzuwerten, um die Exportindustrie zu unterstützen.

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft ist 2015 mit 6,9 Prozent so wenig gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Daher steht die kommunistische Führung in Peking unter Druck, der Wirtschaft etwa mit weiteren Konjunkturspritzen über den schwierigen Strukturwandel hinwegzuhelfen. Angepeilt wird ein Umbau der exportlastigen Wirtschaft hin zu mehr Dienstleistung und Konsum.

New York (APA/AFP) - Erstmals seit der Gründung vor 86 Jahren führt eine Frau den US-Kosmetikkonzern Revlon. Die 44-jährige Debra Perelman werde "ab sofort" die Geschäfte führen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die bisherige Stellvertreterin ersetzt damit ihren Chef Fabian Garcia, der im Jänner nach weniger als zwei Jahren im Amt zurückgetreten war.
 

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Kosmetikkonzern Revlon erstmals seit 86 Jahren von einer Frau geführt

Bozen (APA) - Der bisherige Präsident der Handelskammer Bozen und Direktor des Südtiroler Medienhauses, Michl Ebner, ist Mittwochabend in seiner Funktion bestätigt worden. Der 65-Jährige wurde vom neu eingesetzten Kammerrat im ersten Wahlgang mit 35 von 47 Stimmen für eine weitere Amtszeit gewählt. Ebner steht der Handelskammer seit 2008 als deren Präsident vor.
 

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Michl Ebner als Präsident der Handelskammer Bozen bestätigt

Braunschweig (APA/dpa) - Der Wegfall der EU-Zuckerquote hat die Bilanz von Europas zweitgrößtem Hersteller Nordzucker deutlich getrübt. Ein rapider Preisverfall habe sich bereits negativ auf das Geschäftsjahr 2017/18 ausgewirkt und werde auch zu einem Ergebnisrückgang im laufenden Jahr führen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Nach Aus für Zuckerquote: Preisverfall trübt Bilanz bei Nordzucker