Ministerium bedauert Bosch-Entscheidung gegen Batteriezellproduktion

Berlin (APA/dpa) - Das deutsche Wirtschaftsministerium ist enttäuscht über die Entscheidung von Bosch gegen eine eigene Batteriezellproduktion. "Das ist ein industriepolitischer Rückschlag", meinte Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) am Donnerstag in Berlin.

"Ein Premium-Standort wie Deutschland und Europa braucht hier eigenständiges Know-how und eigenständige Produktion bei einer Schlüsselkomponente für die E-Mobilität."

Der Stuttgarter Konzern hatte am Vortag mitgeteilt, dass er aus wirtschaftlichen Gründen auch künftig Batteriezellen für Elektroautos nicht selbst herstellen wolle. Auch aus der Forschung dazu will Bosch weitgehend aussteigen. Aktuell dominieren asiatische Hersteller auf dem Markt für Batteriezellen.

Machnig sagte, man solle sich vorstellen, dass es in Deutschland keine eigene Entwicklung und Produktion von Verbrennungsmotoren gegeben hätte. "Die deutsche Automobil und -Zulieferindustrie hätte nie eine globale Spitzenstellung einnehmen können."

Er hoffe daher sehr, dass die EU-Kommission bald ein industriepolitisches Programm zur Förderung von privaten Investitionen in Europa vorlege. Es sei wichtig, dass Entscheidungen noch vor der für das Jahr 2020 erwarteten deutlichen Nachfragesteigerung fielen.

London (APA/Reuters) - Der Modekonzern Michael Kors schluckt Insidern zufolge das legendäre italienische Modelabel Versace. Michael Kors habe eine Vereinbarung zur Übernahme der Kontrolle bei Versace unterzeichnet, eine offizielle Ankündigung werde diese Woche folgen, sagten drei mit der Sache vertrauten Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Michael Kors übernimmt Kontrolle bei Versace

Wien/Peking (APA) - Immer mehr Chinesen kommen als Touristen nach Österreich. Seit 2010 habe sich das Gästevolumen verfünffacht, sagte die Geschäftsführerin der nationalen Tourismusmarketingorganisation Österreich Werbung (ÖW), Petra Stolba, am Montag vor Journalisten in Wien. "2017 hat Österreich zu den Top-3-Destinationen in Europa gezählt."
 

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Chinesen machen verstärkt Urlaub in Österreich

Wien (APA) - Für die Immobilienpreise gibt es voraussichtlich auch 2019 keine Grenze nach oben. Zumindest glauben das 78 Prozent der 1.000 Österreicher, die von der niederländischen Großbank ING online befragt wurden. Noch düsterer ist die Einschätzung für Salzburg und Wien, wo 84 bzw. 83 Prozent der Befragten mit noch höheren Preisen für Haus oder Wohnung rechnen.
 

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Großteil erwartet für 2019 weiteren Preisanstieg bei Immobilien