Minister - Wachstum in Spanien auch im Sommer bei einem Prozent

Madrid - Spaniens Wirtschaftsminister rechnet auch im dritten Quartal mit einem deutlichen Wachstum. Angetrieben vom Tourismus und vom privaten Konsum werde Spanien ähnlich zulegen wie in den beiden Vorquartalen, sagte Luis de Guindos am Sonntag der spanischen Nachrichtenagentur Efe.

Im Frühjahr hatte das spanische Bruttoinlandsprodukt um ein Prozent zugelegt und zu Beginn des Jahres 0,9 Prozent. Damit entpuppte sich das einstige Krisenland als einer der neuen Wachstumsstars der Eurozone.

Allerdings ist die Arbeitslosigkeit in Spanien mit 22,4 Prozent immer noch hoch. Es ist die zweithöchste in Europa nach Griechenland. Die vergleichsweise niedrige Inflation sorgt aber dafür, dass das verfügbare Einkommen der Bürger steigt. Steigende Steuereinnahmen würden dem Aufschwung ebenfalls weiter helfen, sagte der Minister weiter. Spanien rutschte nach dem Platzen einer Immobilienblase in eine tiefe Rezession und ließ diese ab Mitte 2013 hinter sich.

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