Minister - Irans Ölindustrie benötigt 100 Milliarden Dollar

Für den Wiederaufbau der iranischen Ölindustrie sind nach den Worten von Industrieminister Mohammed Resa Nemazadeh Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar nötig. Westliche Schätzungen, dass es 300 Milliarden Dollar kosten würde, die Ölindustrie des Landes wieder auf den Stand vor den Sanktionen zu bringen, seien übertrieben. Etwa ein Drittel dieser Summe dürfte ausreichen, sagte er der "Wiener Zeitung" vom Donnerstag.

Der Iran wirbt nach der Einigung im Atomstreit um ausländische Investoren. Auf einer Iran-EU-Konferenz in Wien hatten iranische Minister vergangene Woche vor Hunderten Wirtschaftsvertretern ihre Pläne erläutert und Privatisierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Islamische Republik hatte sich am 14. Juli mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland auf eine Beschränkung seines Atomprogrammes geeinigt. Im Gegenzug sollen Sanktionen schrittweise aufgehoben werden. Dabei machen sich auch deutsche Konzerne Hoffnung. Vergangene Woche war Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel als erster westlicher Spitzenpolitiker nach der Einigung mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran gereist.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"