Minister - Irans Ölindustrie benötigt 100 Milliarden Dollar

Für den Wiederaufbau der iranischen Ölindustrie sind nach den Worten von Industrieminister Mohammed Resa Nemazadeh Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar nötig. Westliche Schätzungen, dass es 300 Milliarden Dollar kosten würde, die Ölindustrie des Landes wieder auf den Stand vor den Sanktionen zu bringen, seien übertrieben. Etwa ein Drittel dieser Summe dürfte ausreichen, sagte er der "Wiener Zeitung" vom Donnerstag.

Der Iran wirbt nach der Einigung im Atomstreit um ausländische Investoren. Auf einer Iran-EU-Konferenz in Wien hatten iranische Minister vergangene Woche vor Hunderten Wirtschaftsvertretern ihre Pläne erläutert und Privatisierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Islamische Republik hatte sich am 14. Juli mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland auf eine Beschränkung seines Atomprogrammes geeinigt. Im Gegenzug sollen Sanktionen schrittweise aufgehoben werden. Dabei machen sich auch deutsche Konzerne Hoffnung. Vergangene Woche war Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel als erster westlicher Spitzenpolitiker nach der Einigung mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran gereist.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro