Minister - Irans Ölindustrie benötigt 100 Milliarden Dollar

Für den Wiederaufbau der iranischen Ölindustrie sind nach den Worten von Industrieminister Mohammed Resa Nemazadeh Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar nötig. Westliche Schätzungen, dass es 300 Milliarden Dollar kosten würde, die Ölindustrie des Landes wieder auf den Stand vor den Sanktionen zu bringen, seien übertrieben. Etwa ein Drittel dieser Summe dürfte ausreichen, sagte er der "Wiener Zeitung" vom Donnerstag.

Der Iran wirbt nach der Einigung im Atomstreit um ausländische Investoren. Auf einer Iran-EU-Konferenz in Wien hatten iranische Minister vergangene Woche vor Hunderten Wirtschaftsvertretern ihre Pläne erläutert und Privatisierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Islamische Republik hatte sich am 14. Juli mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland auf eine Beschränkung seines Atomprogrammes geeinigt. Im Gegenzug sollen Sanktionen schrittweise aufgehoben werden. Dabei machen sich auch deutsche Konzerne Hoffnung. Vergangene Woche war Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel als erster westlicher Spitzenpolitiker nach der Einigung mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran gereist.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor