Mini-Labor "Philae" funkt weiter vom Kometen

Darmstadt. (APA/dpa) - Nach einem Funkloch in der Nacht hat das Mini-Labor "Philae" wieder Daten vom Kometen "Tschuri" geschickt. Die Verbindung sei stabil, sagte ein Sprecher der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Freitag in Darmstadt. Funklöcher entstehen, weil "Philae" nicht immer Kontakt zur Raumsonde "Rosetta" hat. Sie schickt Signale zur Erde.

Dem waschmaschinengroßen Labor war am Mittwoch nach zehn Jahren Reise im All eine abenteuerliche Landung mit zwei Hopsern auf dem Kometen gelungen. Das Manöver auf dem kosmischen Brocken, der eigentlich "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" heißt, ist in der Geschichte der Raumfahrt einmalig.

Wissenschafter erhoffen sich von der Mission Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren. "Philae" war von "Rosetta" zum Kometen gebracht worden.

Nach wie vor ist unklar, wie lang "Philae" arbeiten kann. Die Batterien des Labors seien auf etwa 60 Stunden ausgelegt, sagte der Esa-Sprecher. Da "Philae" sich in einer eher schattigen Position befinde, sei noch nicht sicher, ob die Batterie über Kollektoren wieder nachgeladen werden könne.

Im ungünstigsten Fall müsste "Philae" nach Angaben des Sprechers womöglich am Wochenende die Arbeit beenden. Allerdings könnte sich auch "Tschuri" noch so günstig zur Sonne hin drehen, dass "Philae" neue Energie bekommt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen