Mini-Labor "Philae" funkt weiter vom Kometen

Darmstadt. (APA/dpa) - Nach einem Funkloch in der Nacht hat das Mini-Labor "Philae" wieder Daten vom Kometen "Tschuri" geschickt. Die Verbindung sei stabil, sagte ein Sprecher der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Freitag in Darmstadt. Funklöcher entstehen, weil "Philae" nicht immer Kontakt zur Raumsonde "Rosetta" hat. Sie schickt Signale zur Erde.

Dem waschmaschinengroßen Labor war am Mittwoch nach zehn Jahren Reise im All eine abenteuerliche Landung mit zwei Hopsern auf dem Kometen gelungen. Das Manöver auf dem kosmischen Brocken, der eigentlich "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" heißt, ist in der Geschichte der Raumfahrt einmalig.

Wissenschafter erhoffen sich von der Mission Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren. "Philae" war von "Rosetta" zum Kometen gebracht worden.

Nach wie vor ist unklar, wie lang "Philae" arbeiten kann. Die Batterien des Labors seien auf etwa 60 Stunden ausgelegt, sagte der Esa-Sprecher. Da "Philae" sich in einer eher schattigen Position befinde, sei noch nicht sicher, ob die Batterie über Kollektoren wieder nachgeladen werden könne.

Im ungünstigsten Fall müsste "Philae" nach Angaben des Sprechers womöglich am Wochenende die Arbeit beenden. Allerdings könnte sich auch "Tschuri" noch so günstig zur Sonne hin drehen, dass "Philae" neue Energie bekommt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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