Mineralwasserhersteller jubeln über Hitzewelle und sprudelnden Absatz

Die aktuelle Hitzewelle lässt den Absatz der heimischen Mineralwasserhersteller in die Höhe schießen. Bei Waldquelle, dem zweitgrößten heimischen Produzenten, hat sich der Mineralwasserverkauf gegenüber "gewöhnlichen Tagen" verdreifacht bis vervierfacht, sagte Waldquelle-Geschäftsführer Gerhard Forstner zur APA. Bei Hitze sei "dies aber nichts besonderes".

Auch beim größten österreichischen Mineralwasserhersteller Vöslauer jubelt man über die heißen Tage: "Was für andere Branchen Weihnachten und Ostern, ist für die Mineralwasserbranche der Sommer", so Vöslauer-Chef Mineralwasser Alfred Hudler am Freitag in einer Aussendung.

Durchschnittlich 30 und 35 Prozent des Mineralwasser-Jahresverbrauchs entfällt laut Getränkeverband auf die Monate Juni, Juli und August. Bei Vöslauer werden an heißen Spitzentagen bis zu 1,6 Millionen Liter reines Mineralwasser und knapp 500.000 Liter Vöslauer "Balance" abgefüllt. Damit wird um 50 Prozent mehr als an kalten Wintertagen produziert. "Das zentrale Lager in Bad Vöslau ist derzeit mit einem Fassungsvermögen für 10 Verkaufstage bis zum Rand gefüllt", betonte der Vöslauer-Chef.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"