Mineralwasserhersteller jubeln über Hitzewelle und sprudelnden Absatz

Die aktuelle Hitzewelle lässt den Absatz der heimischen Mineralwasserhersteller in die Höhe schießen. Bei Waldquelle, dem zweitgrößten heimischen Produzenten, hat sich der Mineralwasserverkauf gegenüber "gewöhnlichen Tagen" verdreifacht bis vervierfacht, sagte Waldquelle-Geschäftsführer Gerhard Forstner zur APA. Bei Hitze sei "dies aber nichts besonderes".

Auch beim größten österreichischen Mineralwasserhersteller Vöslauer jubelt man über die heißen Tage: "Was für andere Branchen Weihnachten und Ostern, ist für die Mineralwasserbranche der Sommer", so Vöslauer-Chef Mineralwasser Alfred Hudler am Freitag in einer Aussendung.

Durchschnittlich 30 und 35 Prozent des Mineralwasser-Jahresverbrauchs entfällt laut Getränkeverband auf die Monate Juni, Juli und August. Bei Vöslauer werden an heißen Spitzentagen bis zu 1,6 Millionen Liter reines Mineralwasser und knapp 500.000 Liter Vöslauer "Balance" abgefüllt. Damit wird um 50 Prozent mehr als an kalten Wintertagen produziert. "Das zentrale Lager in Bad Vöslau ist derzeit mit einem Fassungsvermögen für 10 Verkaufstage bis zum Rand gefüllt", betonte der Vöslauer-Chef.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte