7 Millionen Euro Förderung für Frauen in Technik-Berufe

Wien (APA) - Mädchen und Frauen sind in Österreich in technischen Berufen stark unterrepräsentiert. Fast jedes zweite Mädchen wählt als Lehrberuf Friseurin, Verkäuferin oder Bürokauffrau. Bei wissenschaftlichem Personal in Forschung und Technik liegt der Frauenanteil bei etwa 24 Prozent. Mit Förderprogrammen in Höhe von sieben Mio. Euro jährlich will das Infrastrukturministerium Frauen fördern.

Dazu werden etwa Schnupperwochen für über 700 Schülerinnen und Praktika für rund 500 Studentinnen vom Infrastrukturministerium unterstützt. Das Frauenministerium setzt auf den Girls' Day, der weltweit größten Aktion zur Berufsorientierung. Bisher nahmen daran rund 20.000 Mädchen teil. Die Online-Plattform www.meinetechnik.at mit über 400 Projekten dient als Anlaufstelle für technikinteressierte Mädchen und Frauen.

Auch bei den staatlichen Bundesbahnen werden junge Frauen in technischen Berufen gefördert. Von den 485 Lehrlingen in technischen Berufen, die heuer bei den ÖBB starten, sind rund 11 Prozent weiblich - fast doppelt soviele wie der österreichweite Durchschnitt von etwa 6 Prozent in vergleichbaren Berufsgruppen.

Im Rahmen der Baustellenbesichtigung der ÖBB-Zentrallehrwerkstätte am Hebbelplatz in Wien-Favoriten hoben heute Donnerstag Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ), Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und ÖBB Infrastruktur-Vorständin Silvia Angelo die gemeinsamen Bemühungen hervor, mehr Mädchen und Frauen für technische Berufe zu begeistern. "Ich sehe es als Aufgabe der öffentlichen Hand, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen", erklärte Leichtfried. ÖBB-Vorstandsdirektorin Angelo erläuterte die ÖBB-Strategie, verstärkt auf weibliche Vorbilder und mehr Ausbildnerinnen zu setzen. Weiters werde die Präsenz auf Messen, Veranstaltungen und in Sonderprojekten zu dem Thema verstärkt, etwa beim Wiener Töchtertag, dem Girls-Day in den Bundesländern oder dem Girls! Tech-Camp.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro