Milliardenübernahme in Chemiebranche - Belgische Solvay kauft Cytec

Brüssel - Der belgische Chemiekonzern Solvay kauft für 5,5 Mrd. Dollar (5 Mrd. Euro) seinen US-Rivalen Cytec. Mit der am Mittwoch verkündeten Übernahme will Solvay eine stärkere Rolle bei der Materialzulieferung für die Flugzeug- und Autoindustrie spielen und sein Geschäft mit Chemikalien für den Bergbau stärken.

In beiden Bereichen ist Cytec aktiv, das mit 4.600 Mitarbeitern weltweit rund 2 Mrd. Dollar umsetzt. Solvay zahlt je Cytec-Aktie 75,25 Dollar in bar, wie der Konzern mitteilte. Das ist ein Aufschlag von etwa 29 Prozent auf den Dienstag-Schlusskurs von 58,39 Dollar.

Solvay erhofft sich von der Übernahme Einsparungen von 100 Mio. Euro innerhalb von drei Jahren.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor