Milliardenschwerer Bahnausbau soll Chinas Wirtschaft anschieben

Peking - China investiert verstärkt in seine Infrastruktur und hat den Bau von vier weiteren Eisenbahnstrecken beschlossen. Die Projekte haben ein Volumen von umgerechnet 8,7 Mrd. Euro, wie die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission am Dienstag mitteilte. Damit kündigten die chinesischen Behörden bereits zum dritten Mal in diesem Monat Investitionen in den Schienenverkehr an.

Gebaut werden sollen die neuen Strecken in der nordöstlichen Provinz Jilin, der westlichen Stadt Chongqing, der nordwestlichen Provinz Shaanxi und der Inneren Mongolei im Norden. Investitionen sind eine zentrale Säule der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. 2013 sorgten sie für rund die Hälfte des Wachstums.

Im abgelaufenen dritten Quartal legte die chinesische Wirtschaft allerdings nur noch so schwach zu wie seit Anfang 2009 nicht mehr. Um die Konjunktur anzukurbeln, senkte die Notenbank des Landes jüngst erstmals seit zwei Jahren den Leitzins.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne