Milliardengewinn für Commerzbank

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Commerzbank hat im ersten Halbjahr einen Milliardengewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern verdoppelte sich in den ersten sechs Monaten nahezu auf 1,07 (2014: 0,58) Milliarden Euro, wie die zweitgrößte deutsche Bank am Montag mitteilte.

Auch im zweiten Quartal traf das Geldhaus die Erwartungen der Analysten fast punktgenau. "Das deutlich gestiegene operative Ergebnis ist ein klarer Beweis für den erfolgreichen Turnaround der Commerzbank", konstatierte Vorstandschef Martin Blessing. Das Institut bekräftigte den Plan, erstmals seit 2007 wieder eine Dividende zu zahlen. In der Bilanz plant sie bisher mit einer Ausschüttung von zehn Cent je Aktie.

Der Commerzbank kommen vor allem die geringen Kreditausfälle zugute. Die Risikovorsorge soll 2015 bei weniger als einer Milliarde Euro liegen; in den ersten sechs Monaten waren es 438 Millionen Euro.

Aktueller Börsenkurs Commerzbank

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"