Milliardendebakel bei JPMorgan: Auslieferung von Ex-Banker abgelehnt

Madrid/New York - Die spanische Justiz hat ein Auslieferungsgesuch der USA für einen früheren Manager der US-Großbank JPMorgan Chase abgelehnt, der an einem milliardenschweren Spekulationsverlust des Geldhauses beteiligt gewesen sein soll. Der Nationale Gerichtshof in Madrid begründete die Entscheidung am Donnerstag damit, dass der mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte Banker spanischer Staatsbürger sei.

Außerdem habe der Mann die ihm zur Last gelegten Straftaten nicht in den USA begangen, sondern in Großbritannien. Der Manager steht in den USA im Verdacht, als früherer Mitarbeiter von JPMorgan Chase in London zusammen mit einem Kollegen Verluste von Finanzwetten in Höhe von 6 Mrd. US-Dollar (5,6 Mrd. Euro) verheimlicht zu haben. Die US-Justiz legt dem Spanier und einem aus Frankreich stammenden Kollegen Urkundenfälschung und Betrug an den Anteilseignern der Bank zur Last.

Der Banker war im August 2013 in Spanien festgenommen und unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Das Gericht wies die US-Behörden auf die Möglichkeit hin, den Mann vor der spanischen Justiz zur Rechenschaft zu ziehen.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur