900 Milliarden Euro faule Kredite in Europa

Wenn man die Zahl hört, kann man es mit der Angst kriegen. Denn die Bilanz vieler Banken in Euroland, steht aufgrund des hohen Bestands notleitendenden Darlehen auf tönernen Füßen. Jetzt will die EZB dagege steuern.

Die EZB arbeitet laut ihrer obersten Bankenaufseherin, Daniele Nouy, an Vorschlägen zu einem Abbau der Problemkrediten in den Bilanzen vieler Geldhäuser. Der hohe Bestand an notleidenden Darlehen stelle eines der größten Probleme für die Wirtschaft der Euro-Zone dar, sagte Nouy am Dienstag in Frankfurt. Banken im Währungsraum sitzen derzeit noch auf faulen Krediten im Gesamtvolumen von rund 900 Milliarden Euro. Dies ist eine Hinterlassenschaft aus den Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise und bremst Experten zufolge das Wirtschaftswachstum im Währungsraum. Die Institute sind dadurch weniger in der Lage, neue Kredite an Unternehmen oder Haushalte auszureichen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro