15,2 Milliarden Dollar Umsatz: Globaler Kunstmarkt wächst rasant

Düsseldorf (APA/dpa) - Der weltweite Kunstauktionsmarkt ist 2014 trotz globaler Konjunkturflaute laut dem Jahresbericht des Kunstinformationsdienstes Artprice auf ein neues historisches Hoch gestiegen. Vergangenes Jahr habe der Umsatz weltweit bei 15,2 Milliarden Dollar (13,7 Mrd. Euro) gelegen. Das entspreche einer Steigerung um 26 Prozent gegenüber 2013.

"Trotz des Abschwungs der globalen Wirtschaft wies der globale Kunstmarkt eine fast schon unverschämte Wachstumsrate im zweistelligen Prozentbereich auf", heißt es im Bericht. Artprice wertet nach eigenen Angaben mit seinem chinesischen Partner Artron jährlich über 30 Millionen Indizes und Auktionsergebnisse von mehr als 570 000 Künstlern weltweit aus.

Angeheizt werde das Wachstum auch durch eine "boomende Museumsindustrie", hieß es weiter. Zwischen 2000 und 2014 seien weltweit mehr Museen eröffnet worden als im gesamten 19. und 20. Jahrhundert zusammen.

Die höchsten Auktionsergebnisse wurden laut Artprice 2014 für Giacomettis Skulptur "Chariot", Barnett Newmans "Black Fire" und Andy Warhols "Triple Elvis" erzielt. Den Warhol-Siebdruck hatte der NRW-eigene Casinobetreiber Westspiel verkauft.

(S E R V I C E - http://www.artprice.com )

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los