Milliarden-Deal in der Chip-Branche: NXP kauft Freescale

Es ist die bisher größte Übernahme in der Chip-Branche in diesem Jahr: Der niederländische Anbieter NXP schluckt den kleineren US-Rivalen Freescale, wie der Käufer mitteilte und damit einen Reuters-Bericht von Sonntagabend bestätigte. Das gemeinsame Unternehmen wird einen Börsenwert von mehr als 40 Milliarden Dollar (35,59 Mrd. Euro) haben.

NXP mit Sitz in Eindhoven kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar, Freescale aus Texas auf 4,6 Milliarden. NXP stellt mit der Übernahme sein Geschäft auf ein breiteres Fundament. Kunden aus der Autobranche und der sonstigen Industrie kommen hinzu. Freescale-Chips finden sich aber auch im E-Reader Kindle von Amazon.

Die Akquisition wird in bar als auch in Aktien abgewickelt und soll im zweiten Halbjahr 2015 über die Bühne gehen. Freescale wird im Rahmen der Transaktion mit 11,8 Milliarden Dollar bewertet. Die Aktionäre der US-amerikanischen Gesellschaft sollen letztlich knapp ein Drittel der Anteile an der fusionierten Firma halten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht