Milliarden-Deal in der Chip-Branche: NXP kauft Freescale

Es ist die bisher größte Übernahme in der Chip-Branche in diesem Jahr: Der niederländische Anbieter NXP schluckt den kleineren US-Rivalen Freescale, wie der Käufer mitteilte und damit einen Reuters-Bericht von Sonntagabend bestätigte. Das gemeinsame Unternehmen wird einen Börsenwert von mehr als 40 Milliarden Dollar (35,59 Mrd. Euro) haben.

NXP mit Sitz in Eindhoven kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar, Freescale aus Texas auf 4,6 Milliarden. NXP stellt mit der Übernahme sein Geschäft auf ein breiteres Fundament. Kunden aus der Autobranche und der sonstigen Industrie kommen hinzu. Freescale-Chips finden sich aber auch im E-Reader Kindle von Amazon.

Die Akquisition wird in bar als auch in Aktien abgewickelt und soll im zweiten Halbjahr 2015 über die Bühne gehen. Freescale wird im Rahmen der Transaktion mit 11,8 Milliarden Dollar bewertet. Die Aktionäre der US-amerikanischen Gesellschaft sollen letztlich knapp ein Drittel der Anteile an der fusionierten Firma halten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los