Milliarden-Deal in der Chip-Branche: NXP kauft Freescale

Es ist die bisher größte Übernahme in der Chip-Branche in diesem Jahr: Der niederländische Anbieter NXP schluckt den kleineren US-Rivalen Freescale, wie der Käufer mitteilte und damit einen Reuters-Bericht von Sonntagabend bestätigte. Das gemeinsame Unternehmen wird einen Börsenwert von mehr als 40 Milliarden Dollar (35,59 Mrd. Euro) haben.

NXP mit Sitz in Eindhoven kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar, Freescale aus Texas auf 4,6 Milliarden. NXP stellt mit der Übernahme sein Geschäft auf ein breiteres Fundament. Kunden aus der Autobranche und der sonstigen Industrie kommen hinzu. Freescale-Chips finden sich aber auch im E-Reader Kindle von Amazon.

Die Akquisition wird in bar als auch in Aktien abgewickelt und soll im zweiten Halbjahr 2015 über die Bühne gehen. Freescale wird im Rahmen der Transaktion mit 11,8 Milliarden Dollar bewertet. Die Aktionäre der US-amerikanischen Gesellschaft sollen letztlich knapp ein Drittel der Anteile an der fusionierten Firma halten.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia