Milliarden-Deal in der Chip-Branche: NXP kauft Freescale

Es ist die bisher größte Übernahme in der Chip-Branche in diesem Jahr: Der niederländische Anbieter NXP schluckt den kleineren US-Rivalen Freescale, wie der Käufer mitteilte und damit einen Reuters-Bericht von Sonntagabend bestätigte. Das gemeinsame Unternehmen wird einen Börsenwert von mehr als 40 Milliarden Dollar (35,59 Mrd. Euro) haben.

NXP mit Sitz in Eindhoven kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar, Freescale aus Texas auf 4,6 Milliarden. NXP stellt mit der Übernahme sein Geschäft auf ein breiteres Fundament. Kunden aus der Autobranche und der sonstigen Industrie kommen hinzu. Freescale-Chips finden sich aber auch im E-Reader Kindle von Amazon.

Die Akquisition wird in bar als auch in Aktien abgewickelt und soll im zweiten Halbjahr 2015 über die Bühne gehen. Freescale wird im Rahmen der Transaktion mit 11,8 Milliarden Dollar bewertet. Die Aktionäre der US-amerikanischen Gesellschaft sollen letztlich knapp ein Drittel der Anteile an der fusionierten Firma halten.

Nantes (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht die Probleme mit Lieferanten bald gelöst. Beim Sitz- und Kabinen-Zulieferer Zodiac Aerospace laufe die Produktion wieder reibungslos, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard am Freitag in Nantes. Eine Krise bei Zodiac hatte die Auslieferung von A350-Flugzeugen 2016 verzögert. "2017 hatten wir kaum Probleme", resümierte Evrard.
 

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Airbus sieht Probleme mit Zulieferern überwunden

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.
 

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LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

Armonk (APA/Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte. Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Mrd. Dollar (18,4 Mrd. Euro) zu.
 

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IBM mit erstem Umsatzplus seit 2012, Verlust wegen Steuerreform