Milliarden-Bier-Deal: AB Inbev schenkt bei SABMiller nochmals nach

Nachgeschenkt: Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev aus Belgien erhöht einmal mehr sein Angebot und bietet nun für die Nummer 2 SABMiller aus Großbritannen rund 67,4 statt bisher 65,2 Milliarden Pfund.

Leuven/London Der weltgrößte Bierkonzern AB Inbev hat sein Übernahmeangebot für den Rivalen SABMiller erneut erhöht. Die Belgier wollen nun 43,50 Pfund (58,7 Euro) je SAB-Aktie zahlen, wie sie am Montag mitteilten. Die beiden größten SABMiller-Aktionäre Altria und BevCo sollen 38,88 Dollar in bar und Aktien erhalten. Insgesamt würde sich das Gebot auf 67,4 Mrd. Pfund (91 Mrd. Euro) erhöhen.

Damit geht der Übernahmepoker in die nächste Runde. SABMiller hatte erst vergangene Woche ein Offert über 65,2 Mrd. Pfund zurück gewiesen. Die Mehrheit der Anteilseigner sollte 42,15 Pfund je Aktie und die beiden Großaktionäre 37,49 Pfund erhalten.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen