Milliarden-Angebote für GE-Sparte Jenbacher

Frankfurt/Jenbach/Fairfield (Connecticut) (APA/Reuters) - Der milliardenschwere Verkauf der General-Electric-Gasmotorensparte rund um die Tiroler Firma Jenbacher nimmt Finanzkreisen zufolge Fahrt auf. Der finnische Wettbewerber Wärtsila, der US-Konkurrent Cummins und mehrere Finanzinvestoren legten Offerte für den Hersteller von Gasmotoren und Blockheizkraftwerken, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Reuters.

Der Verkauf könnte drei Milliarden Euro in die Kasse von GE spülen, heißt es in informierten Kreisen.

Neben Wärtsila und Cummins sollen es die Finanzinvestoren Advent, Bain, CVC, KKR, B&C Holding in die zweite Runde geschafft haben. GE und die genannten Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab.

GE hatte vorige Woche erklärt, eventuell könne man Mitte des Jahres einen Verkauf der Sparte für dezentraler Energieerzeugung bekanntgeben, zu der neben Jenbacher auch Waukesha gehört. Die Sparte dürfte in diesem Jahr einen Betriebsgewinn (EBITDA) von 250 Mio. Euro erzielen. Beim Verkauf dürfte sie mit dem 12- bis 13-fachen des EBITDA bewertet werden. Das GE-Werk in Tirol beschäftigt laut Eigenangaben 1.600 Mitarbeiter.

GE-Chef John Flannery steht unter dem Druck von Investoren, für eine Wende bei dem stark diversifizierten Mischkonzern zu sorgen. Heuer sollen Veräußerungen bis zu 10 Mrd. Dollar in die Kassen von GE spülen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte