Millennium-Tower-Büroteil geht an deutsche Art-Invest Real Estate

Wien (APA) - Die deutsche Investmentfirma Art-Invest Real Estate hat den Büroteil des Millennnium Tower in Wien erworben und damit ihr erstes Österreich-Investment realisiert. Das berichtete "immoflash" am Mittwoch. Bis 2014 war das Gebäude mit 202 Metern Höhe und 50 Stockwerken das höchste Bürogebäude Österreichs. Der Tower verfügt über ca. 40.000 m2 Gewerbemietfläche.

Der Ankauf erfolgte über einen Spezialfonds, den Art-Invest für die Rheinischen Vorsorgekassen aufgelegt hat, heißt es weiter. Der Kaufpreis soll relativ günstig für den Erwerber sein und die Rendite jedenfalls sehr deutlich über den für solche Immobilien am Wiener Markt üblichen 3,5 bis 3,7 Prozent liegen. Das ebenfalls zum Komplex zählende Shopping- und Entertainment-Center wurde nicht mitgekauft, so der Bericht - und für die Parkgarage habe man ein Konstrukt aus Realteilung und gegenseitigen Servituten geschaffen.

Anfang Oktober hatte "ImmoFokus" von der Expo Real in München bereits gerüchteweise über den bevorstehenden Deal zum Millennium Tower mit Art-Invest Real Estate berichtet. Das Gebäude an der Reichsbrücke in Wien-Brigittenau war Ende der 1990er Jahre vom Immo-Entwickler Georg Stumpf errichtet worden, 2003 stieß er es für 360 Mio. Euro ab.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London