Millennials als Jobhopper: Jeder 4. wird mindestens fünf mal wechseln

Wien/Redmond (Washington) (APA) - Die Millennials, also die Jahrgänge die zwischen den 1980er- und 2000er-Jahren geboren wurden, werden zum Berufsstart nur selten gleich den Job fürs Leben finden. Ein Viertel der derzeit in den Arbeitsmarkt eintretenden Milliennials wird im Laufe seiner Karriere sogar sechs oder mehr Arbeitgeber haben, so das Ergebnis einer Studie des IT-Konzerns Microsoft.

Damit würden sich die Qualifikationen am Arbeitsmarkt gehörig verschieben. "Es wird weniger hochspezialisierte Arbeitskräfte geben, dafür aber immer mehr junge Leute mit vielfältigen und notwendigen Soft Skills wie aktives Zuhören, Anpassungsfähigkeit, Risikobereitschaft, Kreativität und vieles mehr", so die Studienautoren.

Und auch die Arbeitgeber müssten sich ändern. Wem es gelinge, den Talenten das Gefühl zu geben, dass sie im Unternehmen etwas bewegen können, hätten sie im "War of Talents" die Nase vorne, betont Michael Rehberger, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Austria, mit Verweis auf eine Microsoft-Umfrage unter 20.000 Beschäftigten in 21 EU-Ländern (1.000 davon aus Österreich).

Auffallend dabei: Österreichs Nachwuchs-Kräfte gaben an, im EU-Vergleich deutlich weniger produktiv, innovativ und engagiert arbeiten zu können als in den anderen Ländern. Dabei würden Unternehmen mit einer gut verankerten digitalen Kultur die Produktivität, die Innovationskraft und das Engagement der jungen Generation (18-35 Jahre) mehr als verdoppeln können, so Rehberger.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz