Milka trat Nachhaltigkeitsprogramm von Mutterkonzern Mondelez bei

Northfield (Illinois)/Wien (APA) - Der Geschäftsführer von Mondelez Österreich, Daniel Bsteh, hat heute, Mittwoch, in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass die Schokoladenmarke Milka seit August diesen Jahres Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Cocoa Life ist. Mit der Teilnahme verfolge Mondelez laut Bsteh den Aufbau einer nachhaltigen Kakaolieferkette und die Verbesserung der Löhne für Menschen in Kakaoanbaugebieten.

Mondelez International gründete das Nachhaltigkeitsprogramm Cocoa Life mit dem Ziel bis 2022 die Lebensumstände von 200.000 Kakaobauern in sechs Anbauländern zu verbessern. Dazu zählen die Elfenbeinküste, Ghana, Indien, Indonesien, die Dominikanische Republik und Brasilien. Bsteh erläuterte, dass sich Cocoa Life gezielt für die Schulung von Bauern und dem Kampf gegen die Regenwaldabholzung einsetze. Bis Ende 2017 hätte Cocoa Life rund eine Million Bäume zur Eindämmung des Klimawandels gepflanzt.

Mit der Teilnahme an Cocoa Life geht ein Verpackungsrelaunch der Marke Milka einher. Konsumenten können über das neue Cocoa Life-Logo auf der Verpackung erkennen, dass es sich um eine Schokolade aus nachhaltig produziertem Kakao handelt. Im Rahmen der Pressekonferenz stellte der Marketing Direktor für Milka Deutschland und Österreich, Philipp Wallisch, das neue Verpackungsdesign der Schokoladentafeln vor. Die Folie ist nicht mehr glänzend, sondern matt. Die größte Änderung des neu gestalteten Logos ist die Ausrichtung der lila Kuh: Sie schaut neuerdings nach rechts statt nach links.

Der US-Konzern Mondelez beschäftigt in Österreich laut Eigenangaben und 460 Mitarbeiter, 320 davon im Schokoladenwerk in Bludenz (Vorarlberg). Auch die Mirabell Salzburger Confiserie-und Bisquit-Gesellschaft m.b.H. gehört zum Mondelez-Imperium. Die beiden Gesellschaften Mondelez Österreich und Mondelez Österreich Production erzielten 2017 laut "FirmenCompass" einen Umsatz von rund 170 bzw. 40 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern der Mondelez Österreich GmbH stieg auf 4,7 Mio. Euro, nach 2,2 Mio. Euro 2016.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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