Militärische Provokation? Russland weist Vorwürfe zurück

(Reuters) - Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, ein kanadisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer provoziert zu haben. Ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums in Moskau räumte am Dienstag zwar ein, dass ein russischer Kampfjet und ein Transportflugzeug das Gebiet durchflogen hätten, in dem die Kanadier sich mit der Fregatte "Toronto" an einer Militärübung beteiligten. Es habe sich aber um Routineflüge gehandelt. Die Flugzeuge hätten nicht Kurs auf die "Toronto" genommen, zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass General-Major Igor Konaschenkow. Kanadas Verteidigungsminister Rob Nicholson hatte Russland eine "unnötige Provokation" vorgeworfen. Die russischen Flugzeuge hätten die "Toronto" umkreist.

Nicholson warnte, der Vorfall vom Sonntag könne die Beziehungen zwischen den beiden Staaten weiter verschlechtern. Das Verhältnis ist angespannt, weil Kanada im Zuge der Ukraine-Krise wie die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Zudem ist Kanada Mitglied der Nato, die wie Russland seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts eine Reihe von Manövern abgehalten hat, die die jeweils andere Seite als Provokation wertete.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte