Militärische Provokation? Russland weist Vorwürfe zurück

(Reuters) - Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, ein kanadisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer provoziert zu haben. Ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums in Moskau räumte am Dienstag zwar ein, dass ein russischer Kampfjet und ein Transportflugzeug das Gebiet durchflogen hätten, in dem die Kanadier sich mit der Fregatte "Toronto" an einer Militärübung beteiligten. Es habe sich aber um Routineflüge gehandelt. Die Flugzeuge hätten nicht Kurs auf die "Toronto" genommen, zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass General-Major Igor Konaschenkow. Kanadas Verteidigungsminister Rob Nicholson hatte Russland eine "unnötige Provokation" vorgeworfen. Die russischen Flugzeuge hätten die "Toronto" umkreist.

Nicholson warnte, der Vorfall vom Sonntag könne die Beziehungen zwischen den beiden Staaten weiter verschlechtern. Das Verhältnis ist angespannt, weil Kanada im Zuge der Ukraine-Krise wie die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Zudem ist Kanada Mitglied der Nato, die wie Russland seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts eine Reihe von Manövern abgehalten hat, die die jeweils andere Seite als Provokation wertete.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne