Militärische Provokation? Russland weist Vorwürfe zurück

(Reuters) - Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, ein kanadisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer provoziert zu haben. Ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums in Moskau räumte am Dienstag zwar ein, dass ein russischer Kampfjet und ein Transportflugzeug das Gebiet durchflogen hätten, in dem die Kanadier sich mit der Fregatte "Toronto" an einer Militärübung beteiligten. Es habe sich aber um Routineflüge gehandelt. Die Flugzeuge hätten nicht Kurs auf die "Toronto" genommen, zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass General-Major Igor Konaschenkow. Kanadas Verteidigungsminister Rob Nicholson hatte Russland eine "unnötige Provokation" vorgeworfen. Die russischen Flugzeuge hätten die "Toronto" umkreist.

Nicholson warnte, der Vorfall vom Sonntag könne die Beziehungen zwischen den beiden Staaten weiter verschlechtern. Das Verhältnis ist angespannt, weil Kanada im Zuge der Ukraine-Krise wie die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Zudem ist Kanada Mitglied der Nato, die wie Russland seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts eine Reihe von Manövern abgehalten hat, die die jeweils andere Seite als Provokation wertete.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen