Milchverarbeiter fordern Polit-Initiative zur Milchmarkt-Stärkung

Die österreichischen Milchverarbeiter fordern eine "breite politische Initiative zur Beendigung des Russland-Embargos" sowie weitere marktstabilisierende Maßnahmen im Binnenmarkt und Export zur Wiederherstellung der Stabilität am EU-Milchmarkt.

Der EU-Milchmarkt brauche nach dem Quotenende und der damit verbundenen Marktöffnung neue Impulse, um ein ausgewogenes Angebots-und Nachfrageverhältnis wiederherzustellen, so Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) und Geschäftsführer der Kärntnermilch, am Dienstag in einer Pressemitteilung. "Ich fordere die politisch Verantwortlichen auf, rasch wirksame Ergebnisse zustande zu bringen, welche den EU-Milchmarkt wieder ins Lot bringen."

Russland sei der größte Exportmarkt für die EU gewesen, das Embargo habe dem EU-Milchmarkt nachhaltig geschadet, ein Drittel der Käseexporte sei betroffen gewesen, heißt es in der heutigen Mitteilung. Weiters seien die Exporte nach China um die Hälfte zurückgegangen. Zusätzlich auf die Märkte gedrückt hätten die in infolge des Auslaufens der EU-Milchquote in vielen EU-Ländern deutlich steigenden Milchanlieferungen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro