Milchpreisverfall - Landwirtschaftskammer drängt weiter auf EU-Hilfen

Der Preisverfall bei Milch lässt die heimischen Bauernvertreter weiter auf Hilfen drängen. "Das Ungleichgewicht auf den Märkten verlangt neue, zeitlich befristete EU-weit wirksame Steuerungsinstrumente. Es müssen Anreize für die temporäre Rücknahme der Erzeugung geschaffen werden", so Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung.

Die Bauernvertreter hoffen, dass wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in Europa hergestellt werden kann. "Was bei der Milch bereits in Bewegung ist, muss auch für andere Sparten ermöglicht werden", erklärte Schultes auch im Hinblick auf die Schweinebauern, die seit Jahren unter niedrigen Preisen leiden.
Kommenden Montag, 11. April, wollen die EU-Agrarminister sich in Luxemburg mit dem Preisverfall auf den Milch- und Schweinemärkten befassen. Wie es im Vorfeld in Ratskreisen hieß, sollen die EU-Rechtsgrundlagen für eine freiwillige Produktionsdrosselung am Milchmarkt kommenden Donnerstag in Kraft treten. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) plant einen Vorstoß zur Lockerung des russischen Importembargos.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite