Milchpreisverfall - Landwirtschaftskammer drängt weiter auf EU-Hilfen

Der Preisverfall bei Milch lässt die heimischen Bauernvertreter weiter auf Hilfen drängen. "Das Ungleichgewicht auf den Märkten verlangt neue, zeitlich befristete EU-weit wirksame Steuerungsinstrumente. Es müssen Anreize für die temporäre Rücknahme der Erzeugung geschaffen werden", so Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung.

Die Bauernvertreter hoffen, dass wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in Europa hergestellt werden kann. "Was bei der Milch bereits in Bewegung ist, muss auch für andere Sparten ermöglicht werden", erklärte Schultes auch im Hinblick auf die Schweinebauern, die seit Jahren unter niedrigen Preisen leiden.
Kommenden Montag, 11. April, wollen die EU-Agrarminister sich in Luxemburg mit dem Preisverfall auf den Milch- und Schweinemärkten befassen. Wie es im Vorfeld in Ratskreisen hieß, sollen die EU-Rechtsgrundlagen für eine freiwillige Produktionsdrosselung am Milchmarkt kommenden Donnerstag in Kraft treten. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) plant einen Vorstoß zur Lockerung des russischen Importembargos.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver