Milchpreis bei 28 Cent, Bauern lieferten im April um 6 Prozent mehr

Die heimischen Milchbauern reagieren auf das Preistief und den seit Frühjahr 2015 liberalisierten Milchmarktes mit einer kräftigen Produktionsausweitung. Im April stieg die Produktion im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf 278.828 Tonnen Milch. Der konventionelle Milchpreis für die Bauern befand sich im April nur mehr bei 28,2 Cent, nach 33 Cent im April 2015 und 40 Cent im April 2014.

Der konventionelle Erzeugermilchpreis ist somit in den vergangenen zwei Jahren um 30 Prozent eingebrochen. Rund 80 Prozent der heimischen Milchproduktion ist konventionell, 20 Prozent sind Bio- oder Heumilch. Laut dem aktuellen AMA-Marktbericht lag der konventionelle Milchpreis mit Heumilchzuschlag, den die Bauern von den Molkereien ausgezahlt bekommen, im April bei netto 34 Cent pro Kilogramm, Biomilch (ohne Heumilch) bei 41,4 Cent und Bio-Heumilch bei 47,3 Cent.

Auch im Mai ist nach Einschätzung der Agrarmarkt Austria nicht mit einer Verschnaufpause am Milchmarkt zu rechnen und keine Besserung der Auszahlungspreise für die Milchbauern zu erwarten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro