Mietkosten in fünf Jahren um 15,1 Prozent gestiegen

Wien - Mieten inklusive Betriebskosten sind in Österreich von 2010 bis 2014 um 15,1 Prozent teurer geworden. Allerdings gibt es große Unterschiede je nach Mietvertrag: Private Mietwohnungen wurden um 18 Prozent teurer, in Schnitt kostet der Quadratmeter inzwischen 8 Euro. Gemeindewohnungen verteuerten sich um 13,3 Prozent auf 6,1 Euro, Genossenschaftswohnungen um 11,2 Prozent auf 6,2 Euro.

Laut Aufzeichnungen der Statistik Austria entfallen von der Gesamtbelastung der Mieter rund 2 Euro pro Quadratmeter auf die Betriebskosten, wobei hier die Genossenschaften mit 1,8 Euro am wenigsten verlangen, die Privaten verrechnen im Schnitt 1,9 Euro und Gemeindewohnungen 2,2 Euro.

Rund 21 Prozent der Privathaushalte haben einen Kredit zur Anschaffung von Wohnraum laufen, wobei dieser Anteil bei Haushalten mit Kindern auf 38 Prozent steigt.

200.000 Privathaushalte, das sind fünf Prozent, haben Probleme, Miete oder Kredit zu zahlen. Mieter waren häufiger von Zahlungsproblemen betroffen: Von den Haushalten mit Kreditverpflichtung hatten nur drei Prozent Probleme mit der Rückzahlung von Wohnkrediten, das entspricht rund 26.000 Haushalten.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018