Microsoft kooperiert mit Android-Spezialist Cyanogen

Redmond (USA) - Microsoft hat mit dem Hersteller des alternativen Android-Systems Cyanogen eine strategische Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. Diese Partnerschaft sieht unter anderem vor, dass Microsoft-Dienste in das System Cyanogen OS integriert werden, teilte die Cyanogen Inc. am Donnerstag in Palo Alto mit.

Hierzu gehören die Büro-Programme von Microsoft Office sowie die Bing-Services, Skype, OneDrive, OneNote und Outlook. Mit der Vereinbarung setzt Microsoft-Chef Satya Nadella seinen Kurs fort, verstärkt Dienste des Unternehmens auch auf Plattformen zu etablieren, die mit eigenen Produkten im Wettbewerb stehen.

Cyanogen entwickelt Android-Versionen, die ohne Google-Dienste wie GMail, Maps oder die App-Plattform Play Store auskommen. Das Start-up hat sich auf die Fahnen geschrieben, "Android Google wegzunehmen". Apps und Dienste von Microsoft finden sich aber auch auf Android-Handys mit Google-Services. So liefert derzeit Samsung seine neuen Spitzen-Smartphones Galaxy S6 und S6 Edge mit Microsoft-Anwendungen aus.

Microsoft ist ein Erzrivale von Google und versucht seit Jahren, mit seinem Windows-System auch auf Smartphones und Tablets Fuß zu fassen. Bisher reichte es nur für Marktanteile im einstelligen Prozentbereich.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne