Microsoft kooperiert mit Android-Spezialist Cyanogen

Redmond (USA) - Microsoft hat mit dem Hersteller des alternativen Android-Systems Cyanogen eine strategische Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. Diese Partnerschaft sieht unter anderem vor, dass Microsoft-Dienste in das System Cyanogen OS integriert werden, teilte die Cyanogen Inc. am Donnerstag in Palo Alto mit.

Hierzu gehören die Büro-Programme von Microsoft Office sowie die Bing-Services, Skype, OneDrive, OneNote und Outlook. Mit der Vereinbarung setzt Microsoft-Chef Satya Nadella seinen Kurs fort, verstärkt Dienste des Unternehmens auch auf Plattformen zu etablieren, die mit eigenen Produkten im Wettbewerb stehen.

Cyanogen entwickelt Android-Versionen, die ohne Google-Dienste wie GMail, Maps oder die App-Plattform Play Store auskommen. Das Start-up hat sich auf die Fahnen geschrieben, "Android Google wegzunehmen". Apps und Dienste von Microsoft finden sich aber auch auf Android-Handys mit Google-Services. So liefert derzeit Samsung seine neuen Spitzen-Smartphones Galaxy S6 und S6 Edge mit Microsoft-Anwendungen aus.

Microsoft ist ein Erzrivale von Google und versucht seit Jahren, mit seinem Windows-System auch auf Smartphones und Tablets Fuß zu fassen. Bisher reichte es nur für Marktanteile im einstelligen Prozentbereich.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai