Miba mit gutem ersten Geschäftsquartal - Abkühlung erwartet

Der oberösterreichische Zuliefer- und Technologiekonzern Miba konnte im ersten Geschäftsquartal 2015/16 zwar seinen Expansionskurs fortsetzen, erwartet aber für das zweite Geschäftshalbjahr eine deutliche Abkühlung. Im ersten Quartal stieg der Umsatz von 163,5 auf 190,4 Mio. Euro, der Periodenüberschuss verbesserte von 13,5 auf 16,5 Mio. Euro.

Trotz der zu erwartenden Abkühlung, die von der globalen Investitionsgüterindustrie ausgehe, halte man am mittelfristigen strategischen Ziel, weiter zu wachsen, fest, hält Miba im am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht fest.

In den ersten drei Monaten seien deshalb 17,4 Mio. Euro in Kapazitätserweiterungen und Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung investiert worden.

Im ersten Quartal profitierte Miba von positiven Einmaleffekten aus Wechselkursentwicklungen. Das organische Wachstum lag mit 7,4 Prozent etwas unter den Vergleichswerten der Vorquartale, heißt es. Profitieren konnte man noch von der guten Entwicklung der Automobilindustrie und der starken Nachfrage nach Lkw und Lokomotiven, insbesondere in den USA. Dem standen schwächere Auftragseingänge aus den Sektoren Baumaschinen, Agrarmaschinen, Schiffsmotoren sowie Lkw in China entgegen, so das Unternehmen.

Zu Beginn des zweiten Quartals sei die Auftragslage aus dem Automobilsektor von hohen Bestellvolumina geprägt, im Investitionsgüterbereich stelle man sich dagegen auf eine sehr schwache Nachfrage ein. In der Folge sei ab dem zweiten Halbjahr mit schlechteren Margen zu rechnen. Miba rechnet mit der Rückkehr zu Ergebnismargen früherer Jahre.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia