Miba mit gutem ersten Geschäftsquartal - Abkühlung erwartet

Der oberösterreichische Zuliefer- und Technologiekonzern Miba konnte im ersten Geschäftsquartal 2015/16 zwar seinen Expansionskurs fortsetzen, erwartet aber für das zweite Geschäftshalbjahr eine deutliche Abkühlung. Im ersten Quartal stieg der Umsatz von 163,5 auf 190,4 Mio. Euro, der Periodenüberschuss verbesserte von 13,5 auf 16,5 Mio. Euro.

Trotz der zu erwartenden Abkühlung, die von der globalen Investitionsgüterindustrie ausgehe, halte man am mittelfristigen strategischen Ziel, weiter zu wachsen, fest, hält Miba im am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht fest.

In den ersten drei Monaten seien deshalb 17,4 Mio. Euro in Kapazitätserweiterungen und Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung investiert worden.

Im ersten Quartal profitierte Miba von positiven Einmaleffekten aus Wechselkursentwicklungen. Das organische Wachstum lag mit 7,4 Prozent etwas unter den Vergleichswerten der Vorquartale, heißt es. Profitieren konnte man noch von der guten Entwicklung der Automobilindustrie und der starken Nachfrage nach Lkw und Lokomotiven, insbesondere in den USA. Dem standen schwächere Auftragseingänge aus den Sektoren Baumaschinen, Agrarmaschinen, Schiffsmotoren sowie Lkw in China entgegen, so das Unternehmen.

Zu Beginn des zweiten Quartals sei die Auftragslage aus dem Automobilsektor von hohen Bestellvolumina geprägt, im Investitionsgüterbereich stelle man sich dagegen auf eine sehr schwache Nachfrage ein. In der Folge sei ab dem zweiten Halbjahr mit schlechteren Margen zu rechnen. Miba rechnet mit der Rückkehr zu Ergebnismargen früherer Jahre.

Tokio (APA/dpa) - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China kurbeln Japans Exportwirtschaft weiter an. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (481,86 Mrd. Euro) - dies ist der höchste Wert seit 2008, also vor der Finanzkrise.
 

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Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr

Madrid (APA/Reuters) - Die familiengeführte Hotelkette Barcelo will mit der börsennotierten NH Hotels Group zusammengehen und so die größte Hotelgruppe Spaniens schmieden. Barcelo habe Interesse an einem Zusammenschluss geäußert, teilte NH am Montag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Medienbericht. Barcelo wolle an dem neuen Hotelriesen 60 Prozent halten.
 

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Barcelo will mit NH neuen Hotelriesen in Spanien schmieden

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf das Scheitern der Jamaika-Sondierungen reagiert. DIHK–Präsident Eric Schweitzer sprach von einer Enttäuschung. Damit würden Chancen verpasst. "Es besteht die Gefahr, dass jetzt die Arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes lange verzögert werden", warnte er in der Nacht zum Montag.
 

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Jamaika - Deutsche Wirtschaft nach Scheitern der Sondierung besorgt