Miba vor Börsenrückzug - Übernahmeangebot für Streubesitz

Der Zulieferkonzern Miba soll vom Kurszettel der Wiener Börse verschwinden. Der Mehrheitseigentümer, die Familie Mitterbauer, kündigte am Dienstag ein Übernahmeangebot von 550 Euro je Aktie an den Streubesitz an. Die Mitterbauer Beteiligungs-AG strebe voraussichtlich noch im vierten Quartal 2015 einen Squeeze-out und einen Rückzug der Miba-Vorzugsaktien von der Wiener Börse an, teilte Miba mit.

Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage soll am 30. Juli 2015 erfolgen. Die Annahmefrist läuft ab dann voraussichtlich drei Wochen. Die Mitterbauer Beteiligungs-Aktiengesellschaft hält den heutigen Angaben zufolge 100 Prozent der Stimmrechte und 83,14 Prozent am Grundkapital.

Die Miba-Aktie wurde unterdessen vom Börsenhandel ausgesetzt. Die Orders wurden für erloschen erklärt, ab 10.30 Uhr sollten sie neu erteilt werden können, teilte die Wiener Börse mit. Die Miba-Vorzugsaktie wird im Marktsegment "Standard Market Auction" nur einmal täglich gehandelt. Die Preisbildung wird für 13.30 Uhr erwartet. Am Montag kostete eine Aktie 461,05 Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor