Miba vor Börsenrückzug - Übernahmeangebot für Streubesitz

Der Zulieferkonzern Miba soll vom Kurszettel der Wiener Börse verschwinden. Der Mehrheitseigentümer, die Familie Mitterbauer, kündigte am Dienstag ein Übernahmeangebot von 550 Euro je Aktie an den Streubesitz an. Die Mitterbauer Beteiligungs-AG strebe voraussichtlich noch im vierten Quartal 2015 einen Squeeze-out und einen Rückzug der Miba-Vorzugsaktien von der Wiener Börse an, teilte Miba mit.

Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage soll am 30. Juli 2015 erfolgen. Die Annahmefrist läuft ab dann voraussichtlich drei Wochen. Die Mitterbauer Beteiligungs-Aktiengesellschaft hält den heutigen Angaben zufolge 100 Prozent der Stimmrechte und 83,14 Prozent am Grundkapital.

Die Miba-Aktie wurde unterdessen vom Börsenhandel ausgesetzt. Die Orders wurden für erloschen erklärt, ab 10.30 Uhr sollten sie neu erteilt werden können, teilte die Wiener Börse mit. Die Miba-Vorzugsaktie wird im Marktsegment "Standard Market Auction" nur einmal täglich gehandelt. Die Preisbildung wird für 13.30 Uhr erwartet. Am Montag kostete eine Aktie 461,05 Euro.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker