Miba vor Börsenrückzug - Übernahmeangebot für Streubesitz

Der Zulieferkonzern Miba soll vom Kurszettel der Wiener Börse verschwinden. Der Mehrheitseigentümer, die Familie Mitterbauer, kündigte am Dienstag ein Übernahmeangebot von 550 Euro je Aktie an den Streubesitz an. Die Mitterbauer Beteiligungs-AG strebe voraussichtlich noch im vierten Quartal 2015 einen Squeeze-out und einen Rückzug der Miba-Vorzugsaktien von der Wiener Börse an, teilte Miba mit.

Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage soll am 30. Juli 2015 erfolgen. Die Annahmefrist läuft ab dann voraussichtlich drei Wochen. Die Mitterbauer Beteiligungs-Aktiengesellschaft hält den heutigen Angaben zufolge 100 Prozent der Stimmrechte und 83,14 Prozent am Grundkapital.

Die Miba-Aktie wurde unterdessen vom Börsenhandel ausgesetzt. Die Orders wurden für erloschen erklärt, ab 10.30 Uhr sollten sie neu erteilt werden können, teilte die Wiener Börse mit. Die Miba-Vorzugsaktie wird im Marktsegment "Standard Market Auction" nur einmal täglich gehandelt. Die Preisbildung wird für 13.30 Uhr erwartet. Am Montag kostete eine Aktie 461,05 Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte