Mexiko pocht bei NAFTA auf "Drei-Länder-Deal" mit Kanada

Tuxtla Gutierrez (APA/AFP) - Nach der Einigung der USA und Mexikos auf eine Neufassung des regionalen Freihandelsabkommens NAFTA pocht Mexiko auf eine Teilnahme Kanadas. Die Einigung mit den USA sei ein erster Schritt, sagte Mexikos designierter Präsident Andres Manuel Lopez Obrado am Montag. Es sei wichtig, dass auch Kanada Teil des Abkommens sei: "Wir sind sehr daran interessiert, dass es ein Drei-Länder-Deal bleibt."

Die NAFTA-Gespräche mit Kanada beginnen am Dienstag. Die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland wird dazu in Washington erwartet. Vor Beginn der Verhandlungen telefonierte der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Montag mit US-Präsident Donald Trump, wie Trudeaus Büro mitteilte.

Das Gespräch sei "konstruktiv" verlaufen, hieß es. Trudeau und Trump würdigten demnach die "erzielten Fortschritte im Rahmen der Gespräche mit Mexiko". Ziel sei es nun, die Verhandlungen mit Kanada zu einem Erfolg zu führen. Trump hatte die Einigung mit Mexiko als "sehr guten" Deal für beide Länder bezeichnet.

NAFTA ist einer der weltweit umfangreichsten Handelsverträge und seit 1994 in Kraft. Das Abkommen besiegelt den nahezu unbeschränkten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen in den USA, Kanada und Mexiko. Trump sah die USA durch das Abkommen erheblich benachteiligt und wollte es neu verhandeln - die Gespräche dazu liefen seit mehr als einem Jahr. Kanada hatte zunächst die USA und Mexiko verbliebene Unstimmigkeiten klären lassen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen