Metro setzt sich in Media-Saturn-Führungsstreit durch

Ingolstadt/Düsseldorf - Der deutsche Handelskonzern Metro hat sich im Streit um die Führung bei Europas größtem Elektrofachhändler Media-Saturn gegen den Minderheitseigentümer Erich Kellerhals wie erwartet durchgesetzt. Kellerhals scheiterte vor dem Landgericht Ingolstadt mit dem Versuch, den Media-Saturn-Geschäftsführer Pieter Haas per Urteil abzuberufen.

Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, gebe es keine relevanten Pflichtverstöße, die einen solchen Schritt rechtfertigen würden. Gegen den Richterspruch sind allerdings Rechtsmittel möglich.

Der Metro-Konzern hatte Haas in die Geschäftsführung von Media-Saturn entsandt, um die Neuausrichtung der Elektronikkette voranzutreiben. Da Haas zugleich auch Vorstand bei der Metro ist, sah Kellerhals in der Doppelfunktion einen Interessenkonflikt und zog vor Gericht.

Thessaloniki (APA/dpa) - Griechenland, Mazedonien und Serbien wollen das Mittelmeer mit der Donau verbinden und dafür einen Kanal bauen. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, wäre dies eines der längsten Kanäle Europas. Das berichteten am Mittwoch zahlreiche griechische Medien unter Berufung auf den Bürgermeister der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki, Giannis Boutaris.
 

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Gigantischer Kanal soll die Donau mit dem Mittelmeer verbinden

Wien/Graz (APA) - Im Vorstand der Styria Media Group AG gibt es einen Wechsel. Klaus Schweighofers Vertrag läuft mit Jahresende aus, an seiner Stelle folgt Bernard Kiener, zuletzt Geschäftsführer der Ventrex Automotive GmbH, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Schweighofer wird mit Jänner 2018 Geschäftsführer der Styria Media International GmbH.
 

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Bernhard Kiener neu im Styria-Aufsichtsrat

Berlin/Frankfurt/Schwechat (APA/Reuters) - Die EU-Kommission sieht einem Insider zufolge die Übernahme der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki durch die deutsche Lufthansa weiter skeptisch. Auch nach Zugeständnissen von Lufthansa und der Reaktion der Konkurrenten auf die Vorschläge stehe der Deal "auf des Messers Schneide", erfuhr Reuters am Mittwoch von einer Person, die mit der Situation vertraut ist.
 

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Insider: EU sieht Lufthansa Niki-Übernahme weiter skeptisch