Metro-Großaktionär Haniel plant eine Handvoll Zukäufe

Düsseldorf (APA/Reuters) - Metro-Großaktionär Haniel will sich bei den geplanten Zukäufen gleich mehrere Unternehmen einverleiben. Bisher ist die Duisburger Familienholding aber noch nicht fündig geworden. "Wir sind in einem strukturierten Suchprozess und schauen uns auch an, was uns täglich auf den Tisch flattert", sagte Vorstandschef Stephan Gemkow am Donnerstagabend in Düsseldorf.

Ziel sei es, sich an vier bis sechs Mittelständlern aus etablierten Märkten zu beteiligen, so dass unter dem Haniel-Dach dann etwa zehn Firmen seien. Oberste Priorität sei, sich breiter aufzustellen, also Beteiligungen außerhalb des konjunkturanfälligen Handels zu erwerben, bekräftigte der ehemalige Lufthansa-Manager. Start-ups und Restrukturierungsfälle seien für Haniel wegen der notwendigen hohen Investitionen kein Thema.

Nach dem Verkauf der Beteiligung am Pharmahändler Celesio im Frühjahr hat sich Haniel auf die Suche nach neuen Geschäftsbereichen gemacht. Nach Angaben Gemkows steht dem Unternehmen dafür über eine Milliarde Euro in bar zur Verfügung. Weitere Mittel könnten etwa über Kredite lockergemacht werden. 200 bis 300 Mio. Euro je Beteiligung seien damit denkbar, sagte ein Sprecher. Derzeit ist Haniel mit knapp über 30 Prozent am Handelskonzern Metro beteiligt. Zu dem Duisburger Traditionskonzern gehören auch der Versandhändler Takkt , der Rohstoffhändler ELG und die Hygiene-Tochter CWS Boco.

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