Meteorologen messen schnellsten CO2-Anstieg seit 30 Jahren

(Reuters) Die Treibhausgas-Dichte in der Atmosphäre hat im vergangenen Jahr so schnell zugenommen wie noch nie seit Beginn der Messungen. Dadurch habe es 2013 ein weiteres Rekordhoch bei der Konzentration von Kohlendioxid (CO2) gegeben, teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Dienstag in Genf mit. Die erste Messungen gab es vor 30 Jahren. "Es steht außer Zweifel, dass unser Klima durch den Menschen und durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen verändert wird und die Wetterextreme zunehmen", sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud. Die Menschheit habe aber die Mittel, die Erwärmung des Klimas auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Sich unwissend zu geben, sei keine Entschuldigung mehr, nicht zu handeln.

Die WMO ist eine Sonderorganisation der UN. Für Ende September hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Sondergipfel zu Klimaschutz in New York einberufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt jedoch nicht teil, was für Kritik von Grünen und Umweltschutzverbänden gesorgt hat. Anstelle Merkels wird Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) reisen. Als nächster, entscheidender Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gilt das UN-Treffen Ende 2015 in Paris. Dann soll ein Weltklimavertrag ausgehandelt werden, der ab 2020 in Kraft treten soll.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne