Meteorologen messen schnellsten CO2-Anstieg seit 30 Jahren

(Reuters) Die Treibhausgas-Dichte in der Atmosphäre hat im vergangenen Jahr so schnell zugenommen wie noch nie seit Beginn der Messungen. Dadurch habe es 2013 ein weiteres Rekordhoch bei der Konzentration von Kohlendioxid (CO2) gegeben, teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Dienstag in Genf mit. Die erste Messungen gab es vor 30 Jahren. "Es steht außer Zweifel, dass unser Klima durch den Menschen und durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen verändert wird und die Wetterextreme zunehmen", sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud. Die Menschheit habe aber die Mittel, die Erwärmung des Klimas auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Sich unwissend zu geben, sei keine Entschuldigung mehr, nicht zu handeln.

Die WMO ist eine Sonderorganisation der UN. Für Ende September hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Sondergipfel zu Klimaschutz in New York einberufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt jedoch nicht teil, was für Kritik von Grünen und Umweltschutzverbänden gesorgt hat. Anstelle Merkels wird Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) reisen. Als nächster, entscheidender Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gilt das UN-Treffen Ende 2015 in Paris. Dann soll ein Weltklimavertrag ausgehandelt werden, der ab 2020 in Kraft treten soll.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück