Metaller-KV: Gewerkschaft will in 3. Runde am Montag ersten Abschluss

Wien (APA) - Am Montag geht es bei den Kollektivverhandlungen für die knapp 130.000 Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie in die dritte Runde. Nachdem die bisherigen Gespräche ergebnislos waren, wollen die Arbeitnehmervertreter nun einen ersten Abschluss erzielen. Im Vorjahr einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in der vierten Verhandlungsrunde - nach einer 16-stündigen Nachtsitzung.

Die Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern der Metalltechnischen Industrie (FMTI) weiterhin vier Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie deutliche Verbesserungen im Rahmenrecht. Sie erwarten von Arbeitgeberseite konkrete Angebote. "Unser Ziel ist es, einen ersten Abschluss in der Metallindustrie zu erzielen", so die beiden Verhandlungsleiter auf Arbeitnehmerseite, Rainer Wimmer (Pro-Ge) und Karl Dürtscher (GPA) am Freitag per Aussendung. Vor Verhandlungsbeginn plant die Gewerkschaft eine Aktion.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest