Metaller-KV - Wifo-Experte: Gehaltsplus ist vertretbar

Wien (APA) - Die Metaller haben gestern, Donnerstag, in der sechsten Runde einen neuen Kollektivvertrag geschmiedet. Das deutliche Plus am Lohnzettel sei zwar eine Herausforderung, aber durchaus vertretbar, sagte Thomas Leoni, Experte für Lohnpolitik beim Wirtschaftsforschungsinstitut, im Ö1-Morgenjournal am Freitag. "Die Auftragslage der Unternehmen ist gut", der Reallohnzuwachs sei drin gewesen.

Auch das generelle Wirtschaftswachstum, etwa im wichtigen Nachbarland Deutschland, spreche für den hohen Abschluss, so Leoni. Dort hätten die Löhne stark angezogen, die deutsche IG Metall steigt etwa mit einer Lohnforderung von plus 6 Prozent in den Verhandlungsring.

In punkto Arbeitszeiten könne die Auftragslage von den heimischen Unternehmen nun flexibel abgedeckt werden, "ohne gleich große Überstundenvolumina zu erzeugen". Der Abschluss habe für die anderen Fachverbände der Metallindustrie große Bedeutung, da werden die Abschlüsse "sehr nahe dran oder genau identisch" sein, erwartet der Wifo-Ökonom. Auch für die Verhandlungen im Metallgewerbe werde der gestern abgeschlossene Kollektivvertrag Richtschnur sein.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert